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EADS: Alles andere als flügellahm

Jochen Kauper

Die Risse in Flügelteilen des Airbus A380 haben den Luftfahrt- und Rüstungskonzern im ersten Quartal einen Großteil des Gewinns gekostet. Trotzdem blickt das Management positiv in die Zukunft. Was bedeutet das für die Aktie?

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Nach einem Verlust von 12 Millionen Euro ein Jahr zuvor verdiente EADS im ersten Quartal zwar 133 Millionen Euro, dies war allerdings nur gut halb so viel wie von Analysten erwartet. Für die Reparatur der 71 doppelstöckigen A380-Jets, die bis Ende März "im Dienst" waren, stellte EADS rund 158 Millionen Euro zurück. Diese Einmaleffekte herausgerechnet erwartet das Management um den scheidenden Vorstandschef Louis Gallois in diesem Jahr jedoch mehr Gewinn als bislang. Der Umsatz von EADS legte im ersten Quartal um 15,7 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro zu.

Positive Stimmung

Im Gesamtjahr soll der Gewinn vor Einmaleffekten nun auf mehr als 1,85 Euro je Aktie steigen. Bislang hatte das Management lediglich 1,65 Euro in Aussicht gestellt nach 1,39 Euro ein Jahr zuvor. DZ-Bank Analyst Markus Turnwald sprach von einer guten Entwicklung. Das EBIT sei positiv ausgefallen. Die Rückstellung wegen der Probleme bei den Flügeln des A380 sei höher als von ihm erwartet ausgefallen. Den Umsatz sieht der Analyst über den Prognosen.

Luft nach oben

Turnwald sieht die Aktie von EADS positiv. Sein Kursziel liegt bei 33,00 Euro. Kein Wunder, hat sich die EADS-Aktie in den letzten Monaten gut entwickelt. Investierte Anleger bleiben an Bord. Das Kursziel liegt weiterhin bei 35,00 Euro.

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