EADS: Airbus mit fettem Zusatzgewinn
Die EADS-Tochter Airbus wird wohl eine Milliarde Euro mehr einnehmen als geplant. Der Grund hierfür ist der schwache Euro. Die Aktie nimmt Kurs auf das Allzeithoch bei 35 Euro.
Der relativ schwache Eurokurs beschert dem europäischen Flugzeugbauer Airbus voraussichtlich einen unverhofften Milliardengewinn. „Weil wir unsere Flugzeuge vor allem in Europa herstellen, aber in US-Dollar verkaufen, bedeutet das für uns höhere Erträge", sagte der Airbus-Chef Fabrice Brégier der Wirtschaftswoche.
Kleine Änderung, große Wirkung
"Eine Änderung des Wechselkurses von zehn Cent gegenüber dem US-Dollar beeinflusst unseren operativen Gewinn um rund eine Milliarde Euro", erklärte der Chef der EADS-Tochter. "Beim gegenwärtigen Kurs von 1,25 Dollar pro Euro bedeutet das gegenüber unserer Planung ein Plus von gut einer Milliarde Euro".

Weiterhin Luft nach oben
Die Airbus-Mutter EADS hat zuletzt ihre Gewinnprognose angehoben und rechnet für das Gesamtjahr mit einem Betriebsergebnis von 2,7 statt zuvor 2,5 Milliarden Euro. An der Einschätzung des AKTIONÄR ändert sich nichts: Trotz der jüngsten Kursrallye hat das Papier vor allem mittel- bis langfristig Luft nach oben. Erstes Kursziel bleibt das Allzeithoch bei rund 35 Euro.
Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.
Aktien-Reports
Weitere Artikel zum Thema
Der Luftfahrtkonzern EADS ist dank seiner Airbus-Flieger im ersten Quartal kräftig gewachsen. Der Überschuss verdoppelte sich fast auf Jahresfrist. Die Aktie nagt am Allzeithoch. Mittelfristig dürfte es weiter nach oben gehen. Das TSI-Depot ist dabei. ...mehr |
Der Austria Börsenbrief Rohstoffe erklärt die neue Strategie. Die Euro am Sonntag fährt auf die Vorzüge von Volkswagen ab. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr |
Die Börse am Sonntag erwartet hohes Wachstum von Helma Eigenheimbau. Die Euro am Sonntag baut auf den spanischen Vorstandsvorsitzenden von Hochtief. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot....mehr |
Dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS winkt ein neuer Großauftrag aus China. Es sollen 60 Maschinen unterschiedlicher Modelle bestellt werden. Der TSI-Wert ist starklar für neue Hochs. ...mehr |
Das Zertifikatejournal erklärt, bei Brent-Öl brennt es gerade lichterloh. Dennoch können risikobereite Anleger mit einem Derivat ihr Glück versuchen, das selbst dann eine hohe Rendite liefert, wenn der Preis noch etwas weiter sinkt. Die Euro am Sonntag vertraut auf das weitere Wachstum von Wirecard. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr |























