E.on und RWE: Einmal hui, einmal pfui
Die Aktien der Energieriesen E.on und RWE bleiben im Fokus der Analysten. Die US-Investmentbank Goldman Sachs und die Schweizer Großbank UBS haben sich jeweils einen von beiden erneut vorgenommen. Während einmal eine klare Kaufempfehlung herausspringt, ist auch eine Verkaufsempfehlung dabei.
Die positiven Analystenkommentare für E.on reißen nicht ab. Aktuell hat die US-Investmentbank Goldman Sachs das Kursziel für Deutschlands größten Energieversorgers von 24 auf 25 Euro angehoben. Die Einstufung bleibt damit auf "Buy". Analystin Deborah Wilkens hat ihren Bewertungsabschlag im Vergleich zum Sektordurchschnitt von 15 auf zehn Prozent. Da die Veränderungen aber nicht materiell seien änderten sie nichts an ihrer Kaufempfehlung.
Kein Gewinnwachstum in Sicht
Während E.on bei Analysten weiter auf große Gegenliebe stößt, hat die UBS den Konkurrenten RWE von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 30 auf 28 Euro gesenkt. UBS-Analyst Patrick Hummel erwartet, dass die Kosten für erneuerbare Energien 50 Prozent des Profits vernichten. Der Experte erwartet vor diesem Hintergrund, dass es bis 2020 kein Gewinnwachstum bei RWE geben wird. Insgesamt bevorzugt er die Aktie des Konkurrenten E.on.

E.on bleibt Top-Pick
DER AKTIONÄR bevorzugt unter den deutschen Energieversorgern ebenfalls die Aktie des Branchenprimus E.on. Konzernchef Johannes Teyssen baut den Energieriesen konsequent um und ist besser gerüstet für die Energiewende. Die Aktie bleibt ein kauf mit Kursziel 20 Euro. RWE ist dagegen weiterhin nur eine Halteposition.
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