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E.on und RWE: Barclays bleibt skeptisch

Michael Herrmann

Die britische Investmentbank Barclays hat den europäischen Versorgersektor neu analysiert. Die Aktien der deutschen Vertreter E.on und RWE kommen dabei nicht gut weg. Vor allem für den deutschen Branchenprimus sind die Briten skeptisch. Doch auch für die RWE-Aktie fällt das Urteil ernüchternd aus.

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Barclays stuft die Aktie von RWE nach den Halbjahreszahlen auf "Equal Weight" ein und gibt ein Kursziel von 32 Euro aus. Die Halbjahreszahlen der Energieversorger würden zwar für einige Unternehmen robuste Geschäfte signalisieren, die zukünftige Profitabilität sei aber auch mit Fragezeichen versehen. Für den deutschen Markt ist Analystin Julie Arav generell eher negativ gestimmt.

Besserer Kraftwerksmix

Im Vergleich zum deutschen Konkurrenten E.on verfüge RWE über eine bessere Kraftwerksflotte und größeres Potenzial bei Erneuerbaren Energien. Bei E.on sieht Arav besonders viele Risiken für die Marktschätzungen. Die Analystin stuft die Aktie des deutschen Brachenprimus daher lediglich auf "Underweight" mit einem Kursziel von 16 Euro ein.

E.on bleibt erste Wahl

DER AKTIONÄR schließt sich der Meinung der Barclays-Analystin nicht an. Gerade die Kraftwerksflotte ist bei E.on besser. RWE setzt stark auf Kohle, was ab 2013 zum Problem werden wird, wenn die CO2-Zertifikate deutlich teurer werden dürften. Für den AKTIONÄR bleibt E.on damit erste Wahl. Die Aktie hat Luft bis 24 Euro. Der Stopp lautet unverändert 14,50 Euro.

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