E.on kann mehr Geld sparen - Aktie steigt
Einem Zeitungsbericht zufolge könnte der Energieversorger enorm viel Geld sparen, wenn er seine Prozesse effektiver gestalten würde. Die Meldung scheint einige Anleger zu animieren, das Papier zu kaufen. Die Erholungsbewegung geht weiter.
Wie die Financial Times Deutschland (FTD) am Freitag berichtet, hat eine Analyse der internen Strukturen bei E.on ergeben, das der Konzern noch viel Einsparpotenzial hat. Die Anleger können diesem Bericht scheinbar etwas Positives abgewinnen und kaufen die Aktie. Die 15-Euro-Marke ist wieder überwunden.
Nicht konsequent
Die FTD beruft sich auf eine Analyse der Beratungsfirma Hackett Benchmarking. Demnach seien beim Versorger viele Prozesse im Vergleich zu ähnlich großen Unternehmen kaum zentralisiert. Die Kreditorenbuchhaltung zum Beispiel nur zu 40 Prozent gegenüber 87 Prozent in einer Vergleichsgruppe. Noch schlechter schneide E.on in der Personalverwaltung ab.
Bodenbildung abgeschlossen
Beim Blick auf den Chart wird deutlich, dass E.on die Bodenbildung im Bereich von 14 Euro abgeschlossen haben dürfte. Nach dem Anstieg über die 15-Euro-Marke wartet bei 15,80 Euro der nächste Widerstand. Bereits bei 16 Euro wartet die nächste, auch massivere Hürde.

Vorsicht Griechenland
Zwar steht die Griechenlandwahl vor der Tür, doch könnte bei E.on ein Einstieg lohnen. Charttechnik und Meldungslage verheißen wieder Gutes. Langfristig sind sogar Kurse um 20 Euro wieder möglich.
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