E.on-Aktie: Das sagen die Experten
Die Aktie des Energieriesen E.on hat in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder durch Analystenkommentare auf sich aufmerksam gemacht. Die Kursziele und Einstufungen des DAX-Konzerns sind dabei gleich Reihenweise gefallen. Ist dennoch Hoffnung in Sicht?
Ob Commerzbank, Deutsche Bank oder die Privatbank Berenberg - bei den Analysten hat E.on einen schweren Stand. Insgesamt empfehlen 18 von 37 Analysten die Aktie zu verkaufen. Dem stehen lediglich sieben Kaufempfehlungen gegenüber. 13 Analysten stufen E.on mit "Halten" ein. Allerdings: Das durchschnittliche Kursziel steht trotz der deutlichen Mehrzahl der Skeptiker bei 13,34 Euro, und damit sogar etwas oberhalb des aktuellen Kurses.
Zuletzt etwas optimistischer
Auf Basis der die seit Anfang Februar abgegebenen Analystenempfehlungen, beträgt das durchschnittliche Kursziel sogar 14,77 Euro. Zudem stuften sechs von zwölf Analysten die Aktie auf „Kaufen" ein, während nur drei zum Verkauf empfohlen. Damit hat sich die Lage auch bei den Analysten zuletzt wieder etwas entspannt. Klarer Spitzenreiter der Optimisten ist ganz klar die US-Investmentbank Goldman Sachs.

Mut zum Risiko
DER AKTIONÄR ist ebenfalls zuversichtlich für die E.on-Aktie. Bei allen zweifellos vorhandenen Risiken und Problemen des Energieriesen können spekulativ orientierte Anleger auf dem aktuellen Niveau erste Positionen aufbauen, zumal auch die charttechnische Situation aussichtsreich ist und die Dividende attraktiv bleiben dürfte. Bei 12,43 Euro hat sich ein stabiler Boden ausgebildet. Wichtig wäre nun, dass der jüngste Abwärtstrend erneut durchbrochen wird. Das nächste Ziel liegt dann wieder beim Novembertief von 13,62 Euro.
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