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E.ON: Vor Zahlen - böse Überraschung?

Norbert Sesselmann

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Am kommenden Mittwoch wird der Energiekonzern E.ON die Geschäftzahlen für das Jahr 2009 veröffentlichen. Das Ziel eines stabilen bereinigten EBIT hatte die Unternehmensführung vor genau einem Jahr ausgegeben. Einige Experten befürchten, dass der Energieriese seine mittelfristige Prognose senkt.

Nach Einschätzung von Analysten konnte das Unternehmen sein Ergebnis auch im Krisenjahr 2009 stabil halten. Die Experten rechnen im Schnitt mit einem Rückgang des bereinigten operativen Gewinns (EBIT) von 0,4 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Der Überschuss dürfte rechnerisch um satte 340 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro gestiegen sein. Das Vorjahr war allerdings durch Abschreibungen in Milliardenhöhe bei der US-Tochter und Beteiligungen in Südeuropa belastet.

Ausblick wird interessant  

Wegen des relativ stabilen Geschäfts konzentrieren sich die professionellen Marktbeobachter gerne auf Neuigkeiten, und die werden beim E.ON-Konzern mit Aussagen zur zukünftigen Geschäftsentwicklung erwartet. Hier rechnen die Analysten aufgrund von einigen Unternehmensverkäufen mit einem angepassten Ergebnisausblick für 2010 und mit Hinweisen zur weiteren Verschlankung des Energieversorgers.

Gasgeschäft belastet

Als Belastung erwies sich im vergangenen Jahr das Gasgeschäft. Mit einem Ölpreis auf Rekordhöhe hatte E.ON 2008 noch ein Viertel des Konzerngewinns gemacht. Sinkende Absatzmengen und niedrigere Preise hatten nach neun Monaten in der Sparte für einen Gewinneinbruch um 30 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro gesorgt. Deborah Willken von Goldman Sachs erwartet deshalb, dass dieser Bereich am Mittwoch im Fokus stehen wird.

Aussichtsreicher Optionsschein

Wer den Mut besitzt, kann jetzt eine besondere Chance wahrnehmen. Die Aktie des Düsseldorfer Energiemultis dürfte im Bereich zwischen 25,50 und 26,00 Euro ihren Boden gefunden haben. Einige Studien belegen schon heute, dass der Energiebedarf in den nächsten 20 bis 30 Jahren enorm wachsen wird. Diese momentane Krise ist für einen langfristig orientierten Anleger ein schönes Willkommensgeschenk. Die bevorstehende Erholung der E.ON-Aktie in den nächsten Jahren kann mit Optionsscheinen hervorragend begleiten werden. Das Gewinnpotential ist enorm. DER AKTIONÄR empfiehlt daher risikofreudigen Anlegern, die ein wenig Zeit mitbringen, einen Call-Optionsschein (WKN TB2 VHE) von HSBC Trinkhaus mit einem Basispreis von 28,00 Euro und einer Restlaufzeit von knapp zwei Jahren. Der Schein wird aktuell für 0,18 Euro gehandelt. Das Kursziel auf Sicht von 12 Monaten liegt bei 0,50 Euro. Ein Stoppkurs bei 0,10 Euro sichert ab.

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