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E.on: Schwieriger Abschied

Michael Herrmann

In Deutschland muss E.on seine Atomkraftwerke in den kommenden Jahren abschalten. In Frankreich will der Energieriese dagegen freiwillig fünf Kohlekraftwerke schließen. Bei den Gewerkschaften stoßen die Pläne des DAX-Konzerns erwartungsgemäß auf wenig Gegenliebe.

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Während E.on in Deutschland um die Eröffnung des Kohlekraftwerks in Datteln kämpft, will der Energieversorger fünf seiner sieben französischen Kohlekraftwerke wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit stilllegen. Die Kraftwerke, in denen derzeit rund 530 Mitarbeiter beschäftigt sind, sollen spätestens 2013 vom Netz gehen.

Ohnehin vom Netz

Die Beschäftigten sind davon wenig begeistert. Hunderte Mitarbeiter haben angekündigt, 24 Stunden lang streiken zu wollen. Laut E.on hat der Ausstand keine Folgen für die Produktion, da die betroffenen Kraftwerke wegen der hohen Kosten ohnehin nicht am Netz seien. Gewerkschaftsvertretern zufolge hat E.on zugesagt, bis Juni Alternativen, wie etwa einen Verkauf, zu prüfen.

Aktie bleibt ein Kauf

Die geplante Schließung der französischen Kohlekraftwerke zeigt einmal mehr, dass Konzernchef Johannes Teyssen den Energieversorger konsequent in die Erfolgsspur bringen will. Die Aktie des deutschen Branchenprimus bleibt die erste Wahl unter den deutschen Versorger-Aktien. Das Kursziel lautet unverändert 25 Euro. Ein Stopp bei 14,50 Euro sichert ab.

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