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E.on, RWE und Co: Geben sie bald weniger Gas?

Michael Herrmann

Nicht nur in Deutschland herrscht derzeit klirrende Kälte, sondern auch in Russland. Bis zu Minus 35 Grad ist es dort aktuell kalt – eine schlechte Nachricht für E.on, RWE und Co, denn Russland liefert deshalb 30 Prozent weniger Gas als üblich. Die Versorgung sei aber sichergestellt.

Russland friert. Weil in dem osteuropäischen Land derzeit Minustemperaturen von bis zu 35 Grad herrschen sind die Gaslieferungen an europäische Gaskunden beeinträchtigt. Wie Dow Jones berichtet, erhält RWE derzeit etwa 30 Prozent weniger Gas als üblich. Mit ähnlichen Einschränkungen rechne auch OMV. Die Versorgung der Kunden sei aber bei beiden Anbietern sichergestellt.

Keine Probleme bei E.on

Bei E.on Ruhrgas ist von Lieferengpässen dagegen noch nichts zu spüren. "Wir bekommen unsere vollen Vertragsmengen", erklärte der größte deutsche Erdgas-Importeur gegenüber Dow Jones. Darüber hinaus seien die Speicher der Tochter E.on Gas Storage derzeit gut gefüllt.

Einschätzung unverändert     

Auch wenn es zu kurzfristigen Lieferengpässen aus Russland kommt, sollten die Versorger über ausreichend Vorräte verfügen, um diese zu überbrücken. Möglicherweise hilft die hohe Nachfrage auch dabei die für die deutschen Versorger zu niedrigen Endkundenpreise anzuheben. An der bisherigen Einschätzung zu den Aktien von E.on und RWE ändert sich dadurch jedenfalls nichts.

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