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E.on: RWE-Chef stichelt gegen Teyssen

Michael Herrmann

Eiszeit in Nordrhein-Westfalen. Der Chef des Essener Energieriesen RWE hat seinen Düsseldorfer Kollegen Johannes Teyssen von E.on hart kritisiert. Beim geplanten Stellenabbau lasse dieser fehlende Sensibilität vermissen. Was heißt das für die Anleger der beiden DAX-Konzerne?

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Peter Terium will den Stellenabbau bei RWE behutsamer vornehmen als sein Kollege Johannes Teyssen von E.on. Im Mitarbeitermagazin Team rügt er laut einem Handelsblatt-Bericht vor allem die rüden Methoden. „Selbstverständlich ist unsere Intention, alles sozialverträglich zu machen", zitiert die Zeitung den RWE-Chef. Sozialverträglich heiße aber  nicht, Mitarbeiter mit Versetzungsangeboten zu frustrieren und nach Osteuropa schicken zu wollen und dabei zu hoffen, dass die Mitarbeiter dann lieber selbst kündigen.

Schlechter Umgang

„So geht man nicht mit seinen Mitarbeitern um", poltert Terium. Hintergrund ist ein Angebt, dass E.on seinen Mitarbeitern im Rahmen des massiven Stellenabbaus unterbreitet hatte. Den Angestellten wurde ein Umzug in die rumänische Stadt Cluj-Napoca schmackhaft gemacht, in die der Großteil des Rechnungswesens verlagert werden soll.

E.on bleibt erste Wahl

Das „Angebot" zur Versetzung nach Rumänien war sicherlich nicht die feine Art von E.on. Letztlich ist der Jobverlust aber für den Einzelnen aber immer schmerzhaft. Sozialverträglich ist daher immer nur relativ. Für Anleger ist ohnehin entscheidender wie gut, der Konzernchef sein Unternehmen für die Zukunft rüstet. Und hier hat E.on-Chef Johannes Teyssen bisher einen starken Job gemacht. Von Peter Terium ist diesbezüglich bisher nur wenig zu sehen gewesen. Paradoxerweise hat er vor allem den Stellenabbau verschärft. Für Anleger bleibt E.on erste Wahl mit Kursziel 24 Euro. Der Stopp lautet weiter 14,50 Euro.

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