E.on: Ruhe bewahren oder Reißleine ziehen?
Anleger des Energieriesen E.on blicken auf eine weitere ereignisreiche Woche zurück. Der Konzern überraschte mit vorläufigen Zahlen für das erste Quartal und stellte auf der Hauptversammlung die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Eine wichtige charttechnische Unterstützung hat trotz des Dividendenabschlags gehalten.
Am Mittwoch überraschte der Energieriese E.on mit der Präsentation vorläufiger Zahlen für das erste Quartal 2012. Einen Tag später stellte sich Konzernchef Johannes Teyssen der Hauptversammlung. Dabei wurde nicht nur über die zukünftige Strategie des Energieversorgers debattiert, sondern auch die Umwandlung in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) beschlossen. 99,7 Prozent stimmten für die Umwandlung, durch die internationale Unternahmen wie E.on, besser strukturiert werden.
Die Unterstützung hält
Charttechnisch hat ist der Seitwärtstrend intakt. Die Unterstützung bei 15,85 Euro hat trotz des deutlichen Dividendenabschlags von einem Euro am Freitag gehalten. Damit ist nun wieder mit einem Rebound bis zur oberen Begrenzung im Bereich von 18,50 Euro zu rechnen. Fällt diese Marke, wäre der Weg zunächst frei bis 20 Euro.

Top-Pick
Anleger sollten Ruhe bewarhen. E.on hat in der vergangenen Woche unter Beweis gestellt, dass der Energieversorger für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist. Die Aktie ist ein Top-Pick des Energie-Sektors und ist auf aktuellem Niveau deutlich unterbewertet. Bis zum Kursziel des AKTIONÄR ist noch reichlich Luft vorhanden.
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