E.on: Nicht nachlaufen?
Die Aktie des Energieriesen E.on ist in den vergangenen Wochen auf viel Gegenliebe bei den Analysten gestoßen. Die US-Großbank JPMorgan lobt zwar die positive Entwicklung bei Deutschlands größtem Energieversorger, rät aber der Aktie nicht nachzulaufen. Zu Recht?
Im Gegensatz zu Gottfried Heller ist Vincent de Blic von JPMorgan nicht vom Potenzial der E.on-Aktie überzeugt. Der Analyst rät Anlegern nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Wochen der Aktie nicht nachzulaufen. De Blic hält auch nach den zahlreichen positiven Nachrichten der vergangenen Wochen an seiner Einstufung auf "Neutral" fest. Das Kursziel lautet unverändert 19 Euro.
Attraktiver Mix
Gänzlich ignoriert hat de Blic die positive Entwicklung bei E.on allerdings nicht. So lobt der JPMorgan-Analyst den Mix aus Bilanzstärke, gesunkenen regulatorischen Risiken und nachhaltig attraktiven Dividendenrenditen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht auszuschließen, dass der Experte in den kommenden Wochen das Kursziel für E.on nach oben anpasst.

Ein klarer Kauf
DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach auf das Potenzial der Aktie des deutschen Branchenprimus hingewiesen. Abgerundet mit der Dividendenrendite von gut sechs Prozent ist die Aktie fundamental attraktiv bewertet. Da auch das Chartbild überzeugt, ist sie ein klarer Kauf mit Kursziel 20 Euro.
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