Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Das komplette Heft für
nur 4,99 € als ePaper.
Jetzt DER AKTIONÄR als ePaper online lesenZur aktuellen Ausgabe
ePaper-Einzelabruf


Zum Abo-Shop

Leseprobe
Aktuelle Ausgabe:

Die Millionen-Formel: So finden Sie automatisch die besten Aktien

  • McDonald's: Schnelles Essen - fette Gewinne

weitere Werte: Allianz, Coca-Cola, E.on ...

DER AKTIONÄR  - Homepage

Video des Tages

Exklusiv-Interview Dr. Jens Ehrhardt: "Gold allersicherste Anlage"

In solch unsicheren Zeiten wie diesen, sind die Anleger auf den Rat von Experten angewiesen. Was ...»mehr

DAX zieht an: E.on, Deutsche Telekom, Facebook, Leoni, RWE, SGL Carbon und Siemens im Fokus

»mehr

Energie für´s Depot

Mit einer prall gefüllten Auftragspipeline sorgt dieser Windkraft-Spezialist für Rückenwind ...»mehr
Startseite> Empfehlungen> Aktien Deutschland

E.on: Im Kreuzfeuer der Analysten

Michael Herrmann

Die Reaktionen zum Atombeschluss der Bundesregierung könnten unterschiedlicher kaum ausfallen. Auch die Aktie des größten deutschen Energieversorgers E.on reagierte zwiespältig. Großen Kursgewinnen am Montag folgten gestern bereits leichte Verluste. Analysten sehen in ihren aktuellen Einschätzungen sehr unterschiedliches Potenzial.

Während sich E.on-Chef Johannes Teyssen über die hohen Kosten der Laufzeitverlängerung beschwert, empfinden Opposition und Umweltschützer den Beschluss der Bundesregierung als Sieg der Atomlobby über die Politik. Für E.on-Anleger stellt sich aber vor allem die Frage, was der Beschluss für die Aktie des Energieversorgers bedeutet. DER AKTIONÄR hatte hierzu bereits gestern seine Einschätzung abgegeben. Doch auch mehrere Analysten haben sich bereits mit den Folgen des Regierungsbeschlusses für die Aktie von E.on beschäftigt. DER AKTIONÄR stellt die aktualisierten Einschätzungen vor.

Societe Generale

Nichts geändert hat sich bei den Analysten der Societe Generale. Sie stufen die Aktien von E.on weiterhin als "Buy" ein und belassen das Kursziel bei 28 Euro, da die Laufzeitverlängerungen noch nicht im aktuellen Kurs enthalten seien, so ihr Analyst John Honore. Bevorstehende Events, wie der Investorentag Ende September, könnten zudem für weitere positive Nachrichten sorgen.

Deutsche Bank

Alexander Karnick, Analyst der Deutschen Bank, hat die Einstufung für E.on ebenfalls auf "Buy" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Für Karnick ist die nun vorgesehene Lösung, die Brennelementesteuer nach sechs Jahren durch eine Abgabe für Erneuerbare Energien zu ersetzen attraktiv, weil dadurch eine doppelte Besteuerung vermieden werde.

Independent Research

Sven Diermeier vom Analysehaus Independent Research bleibt dagegen skeptischer und hat die Einstufung für E.on auf "Halten" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Trotz der beschlossenen Brennelementesteuer sowie weiterer Abgaben sei die Einigung zwar äußerst positiv zu werten, da sie Zusatzgewinne in Milliardenhöhe verspreche. Allerdings bleibe die Unsicherheit bestehen, ob die Neuregelung ohne Zustimmung des Bundesrats verfassungskonform ist. Als weiteren Belastungsfaktor könnten sich laut Diermeier zudem die im Spätherbst erwarteten Untersuchungsergebnisse des Bundeskartellamts zum deutschen Stromerzeugungssektor erweisen.

Goldman Sachs

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für E.on nach der Verständigung der Regierungskoalition auf längere Restlaufzeiten für Atomkraftwerke von 32 auf 31 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die geplante Verlängerung um durchschnittlich zwölf Jahre liege unter den einkalkulierten 18 Jahren und die Kapitalaufwendungen seien trotz einer geringeren Steuerbelastung höher als erwartet, schrieb Analystin Deborah Wilkens. Die Bewertung der Kernkraftwerke habe sie entsprechend leicht gesenkt. Mit einer Dividendenkürzung rechne sie nicht.

Einschätzungen nur wenig verändert

Die Einschätzungen der Analysten fallen sehr unterschiedlich aus. Wirklich überraschend ist dies allerdings nicht, da dies bereits im Vorfeld des Regierungsbeschlusses der Fall war. Veränderungen bezüglich Einstufung und Kursziel gab es kaum. Lediglich die Investmentbank Goldman Sachs senkt das Kursziel leicht. Trotz der Einstufung als "Neutral" zählt ihre Analystin Deborah Wilkens mit einem Kursziel von 31 Euro aber weiterhin zu den optimistischeren Analysten. Auch DER AKTIONÄR hält daher an seiner Einschätzung fest. Das Kursziel beträgt weiterhin 30 Euro. Ein Stoppkurs bei 19,50 Euro sichert ab.

Aktien-Reports

Weitere Artikel zum Thema

Es ist vollbracht! Das Energiekonzept der Bundesregierung steht. Die Aktien von E.on und RWE werden aber auch in den nächsten Wochen weiter unter starkem Einfluss der Atom-Debatte stehen. DER AKTIONÄR analysiert daher die wichtigsten Punkte des Regierungskonzepts im Hinblick auf die Folgen für die beiden Energieversorger....mehr
Es ist soweit: Das Gutachten zur energiepolitischen Zukunft Deutschland wird heute der Bundesregierung übergeben. Die Energieversorger stehen daher besonders im Blickpunkt der Anleger. Doch bereits vor der Übergabe haben die Deutsche Bank und Kepler Equities die Aktie noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Ihre Empfehlungen könnten unterschiedlicher kaum sein....mehr
Die zum Verkauf stehende britische Nukleartochter von E.on und RWE ist heiß begehrt. Laut einem Pressebericht hätten die deutschen Konzerne und die Londoner Regierung bereits intensive Gespräche mit zwei potenziellen Käufern geführt....mehr
Börse Online halten die Kupferhütte Aurubis für ein stabiles Investment und raten zum Einstieg mit einem Derivat. Der Aktionärsbrief ist von Leoni enttäuscht aber von der günstigen Bewertung angezogen. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr
video
Die Commerzbank-Analysten haben die Energieversorger kürzlich näher unter die Lupe genommen. Während sie für die RWE-Aktie eher schwarz sehen, sehen sie für die Anteile von E.on noch deutliches Potenzial und stufen den DAX-Titel herauf....mehr

Kursinformationen

Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:

Videos zu behandelten Wertpapieren

vorBlätternzurück
.

DAX

Tops & Flops

TECDAX

Tops & Flops

MDAX

Tops & Flops

SDAX

Tops & Flops

Share/Bookmark
Anzeige
Anzeige

Weitere DER AKTIONÄR Dienste