E.on: Gerüchte bestätigt – Deutsche Bank sagt kaufen
Michael Herrmann
Der Energieversorger E.on hat die Gerüchte über eine Trennung von seiner Regionaltochter E.on Westfalen-Weser bestätigt. Die Deutsche Bank hat unterdessen die Kaufempfehlung für die Aktie des DAX-Konzerns bekräftigt. Zudem hat die charttechnische Unterstützung gehalten.
Sowohl E.on als auch die Städte Herford und Paderborn haben die Gerüchte bestätigt, dass sie Sondierungsgespräche über eine vollständige Rekommunalisierung von E.on Westfalen-Weser aufgenommen. Allerdings seien die Gespräche noch in einer sehr frühen Phase. Die übrigen sechs Regionalversorger des Energieriesen stehen laut E.on zudem nicht zum Verkauf.
Kaufempfehlung bestätigt
Analysten reagieren derweil weiter auf die anstehenden Stellenstreichungen. Die Deutsche Bank hat die Einstufung für E.on nach der Einigung mit den Gewerkschaften auf "Buy" mit einem Kursziel von 23 Euro belassen. Nach Ansicht des Analysten Alexander Karnick haben die mit dem Programm verbundenen Kosten keinen Einfluss auf die Dividende und die Gewinnprognosen je Aktie. Karnick verweist zudem darauf, dass E.on für 2011 eine Dividende von 1,00 Euro und für 2012 und 2013 von je 1,10 Euro festgeschrieben habe.
Aktie bleibt ein Kauf
DER AKTIONÄR seine positive Einschätzung bereits nach dem Personalabbau sowie den Trennungsgerüchten bestätigt. Daran hat sich durch die Bestätigung der Gerüchte und den positiven Analystenkommentar nichts geändert, zumal die wichtige charttechnische Unterstützung bei 15,85 Euro gehalten hat. Die Aktie bleibt ein Kauf. Das Kursziel lautet weiter 22 Euro. Ein Stopp bei 13 Euro sichert ab.
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