E.on: Die Spannung steigt
E.on bastelt weiter fleißig am Konzernumbau. Der geplante Verkauf der Ferngasnetzes Open Grid Europe soll offenbar bereits in der kommenden Woche abgeschlossen werden. Zahlreiche namhafte Bieter sind an der Tochter des DAX-Konzerns interessiert.
Dass E.on die Gasnetztochter Open Grid Europe verkaufen will, ist bereits seit längerer Zeit bekannt. Mittlerweile befindet sich der Verkauf in der Schlussphase: Bis zum morgigen Mittwoch können die Bieter ein letztes Angebot für Open Grid Europe abgeben, die ein Gasnetz von rund 12.000 Kilometern Länge besitzt und insgesamt etwa 1.800 Mitarbeiter beschäftigt.
Großes Interesse
Wie die Rheinische Post berichtet, soll der Aufsichtsrat bereits am kommenden Mittwoch den 16. Mai den Zuschlag erteilen. Dabei sind demnach zahlreiche namhafte Bieter im Rennen. Zu den Interessen sollen neben dem französischen Energiekonzern GDF Suez, auch der belgische Energiekonzern Fluxys sowie der Versicherer Allianz und die australische Bank Macquarie, die 2010 bereits das Ferngasnetz von RWE übernommen hatte, zählen.

Großes Kurspotenzial
Mit dem Verkauf des Gasnetzes würde E.on einen weiteren Schritt unternehmen, um seine finanzielle Basis zu stärken. Die wichtige Unterstützung bei 15,85 Euro konnte zurückerobert werden. Insgesamt bleibt E.on ein Top-Pick unter den europäischen Energieversorgern und das Kursziel bei 25 Euro. Ein Stopp bei 14,50 Euro sichert ab.
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