E.on: Die Details sind da
E.on hat im ersten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Für die Zukunft ist der Energieriese zuversichtlich. Der Gewinn soll in diesem sowie im kommenden Jahr deutlich gesteigert werden. Zudem will der DAX-Konzern die Dividende auf einem stattlichen Niveau halten.
Wenige Tage nachdem E.on vorläufige Zahlen für das erste Quartal präsentiert hat, hat der Energieriese nun auch das endgültige und detaillierte Zahlenwerk veröffentlicht. Demnach endete das erste Quartal bei einem Umsatzplus von 28 Prozent auf 35,7 Milliarden Euro mit einem EBITDA von rund 3,8 Milliarden, was einem Plus von rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet.
"Talsohle durchschritten"
Der, für die Dividendenberechnung entscheidende, nachhaltige Konzernüberschuss ist sogar um 27 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro gestiegen. "Wir haben Ihnen im März gesagt: "Die Talsohle ist durchschritten" - diesen Trend sehen wir im ersten Quartal bestätigt", sagte Finanzvorstand Marcus Schenck.
Zuversichtlicher Ausblick
Für die Zukunft bleibt E.on zuversichtlich. E.on rechnet für das laufende Jahr unverändert mit einem EBITDA zwischen 9,6 und 10,2 Milliarden Euro und einem nachhaltigen Konzernüberschuss von 2,3 bis 2,7 Milliarden Euro. Darüber hinaus hat E.on auch der Ausblick für das Jahr 2013 wird bestätigt. Deutschlands größter Energieversorger erwartet weiterhin ein EBITDA von 11,6 bis 12,3 Milliarden Euro und einen nachhaltigen Konzernüberschuss von 3,2 bis 3,7 Milliarden Euro.
Starke Dividende
Während die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr von 1,50 auf 1,00 Euro je Aktie gestutzt wurde, soll für das laufende Geschäftsjahr mindestens 1,10 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Das gilt auch für die darauffolgenden Jahre. Auf aktuellem Niveau wäre das eine satte Dividendenrendite von sieben Prozent.

Top-Pick
Das endgültige Zahlenwerk hat bestätigt, was sich durch die vorläufigen Zahlen bereits angedeutet hat: E.on ist auf dem richtigen Weg und dürfte die Talsohle tatsächlich durchschritten haben. Die positiven Aussichten und die Dividendenrendite von rund sieben Prozent machen E.on zu einem Top-Pick. Das Kursziel lautet weiter 25 Euro. Ein Stopp bei 14,50 Euro sichert ab.
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