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E.on: Commerzbank sieht wenig Luft nach oben

Michael Herrmann

Der Verkauf der Gasnetztochter Open Grid Europe stößt bei Analysten des Energieversorgers E.on weiter auf großes Interesse. Die Commerzbank begrüßt zwar den Kaufpreis, bleibt zunächst dennoch skeptisch. Equinet ist da schon deutlich optimistischer für die Aktie des DAX-Konzerns.

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Nach der DZ Bank und der WestLB haben weitere Analysten die Aktie des Energieriesen E.on nach dem Verkauf der Gasnetztochter unter die Lupe genommen. Die Commerzbank hat E.on auf "Hold" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Der Verkaufspreis für das Gasnetz liege allerdings über dem von Analystin Tanja Markloff errechneten fairen Wert. Angesichts der Fortschritte beim Beteiligungsveräußerungsprogramm des Energiekonzerns dürfte sich zudem die Stimmung der Anleger aufhellen.

Equinet bleibt optimistisch

Michael Schäfer von der Investmentbank Equinet ist zuversichtlicher als Markloff. Der Analyst hat die Einstufung für E.on nach dem angekündigten Verkauf der Gastnetztochter Open Grid Europe auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Der Verkaufspreis sei attraktiv und der Energiekonzern insgesamt auf einem guten Weg, die bis 2013 angestrebten Beteiligungsveräußerungen in Höhe von 15 Milliarden Euro zu erreichen.

Schnäppchenpreis

DER AKTIONÄR traut der E.on-Aktie ebenfalls deutlich mehr zu, als das aktuelle Kursniveau. Mit einem 2012er-KGV von 10, einem KBV von 0,8 sowie einer Dividendenrendite von rund sieben Prozent ist sie weiterhin ein absolutes Schnäppchen und für langfristig orientierte Anleger ein klarer Kauf. Das Kursziel lautet 25,00 Euro, der Stopp sollte bei 14,50 Euro belassen und im Auge behalten werden.

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