Dürr dreht den Dividendenhahn auf
Schlanker Name, dicke Rendite. Der Hersteller von Lackierrobotern verzeichnete zuletzt hohe Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn. Jetzt lässt Dürr seine Aktionäre an der positiven Entwicklung teilhaben. Neben der hervorragenden Kursentwicklung dürfen sich die Aktionäre auf eine höhere Dividende freuen.
Karnevalsstimmung in Köln, in Mainz und sicherlich auch in Bietigheim-Bissingen. Im Hauptsitz der Dürr AG präsentiert man sich in diesen Tagen in Geberlaune. Die sehr guten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 nahm der Vorstand zum Anlass, die Dividende kräftig anzuheben. Die Aktionäre erhalten 1,20 Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 33,5 Prozent. Die Dividendenrendite beträgt 2,7 Prozent.
Konstant aufwärts
Dürr profitierte zuletzt allen voran von der sehr guten Entwicklung in China. Die Autobauer im Reich der Mitte fragten verstärkt neue Lackieranlagen nach. Derzeit entfallen bereits rund ein Drittel der Bestellungen auf China - Tendenz weiter steigend.
Starke Zahlen
Im Jahr 2011 kletterte der Umsatz um 52 Prozent auf 1,92 Milliarden Euro nach oben. Der Jahresüberschuss sprang auf 64,3 Millionen Euro. Der gute Auftragseingang verspricht weiters Wachstum, stieg dieser doch mehr als 60 Prozent auf ein neues Rekordniveau von knapp 2,7 Milliarden Euro.

Alles im Lack
Dürr ist hervorragend aufgestellt. Die Geschäfte laufen gut. Die Dürr-Aktie hat im laufenden Jahr bereits 23 Prozent an Wert zugelegt. Korrigiert die Aktie zwei bis drei Euro nach unten, lohnt es sich zuzugreifen. DER AKTIONÄR erhöht das Kursziel auf 50,00 Euro.
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