Martin Weiß
Schluss mit der Beschaulichkeit: Die Aktie des Mobilfunk-Providers steht unmittelbar vor dem Ausbruch aus dem Abwärtstrend. Gelingt der Break, sind Kurse von sechs Euro möglich.
Seit Mitte März befindet sich die Drillisch-Aktie in einem Abwärtstrend, der seither zwar mehrfach getestet wurde, nicht aber überwunden werden konnte. Zur Wochenmitte deutet sich ein erneuter Break-Versuch an und die Chancen stehen nicht schlecht, dass es dieses Mal auch klappt. Die notwendigen Impulse hierfür liefert HSBC-Analyst Dominik Klarmann mit seiner Kaufempfehlung vom Morgen.
Starkes Chance-Risiko-Verhältnis
Die Drillisch-Aktie steigt am Mittwoch um 2,9 Prozent auf 4,93 Euro und damit auf den höchsten Stand seit Ende Juni. Die Performance beeindruckt umso mehr, da am Gesamtmarkt Gewinnmitnahmen dominieren, die zu Verlusten im DAX und TecDAX führen.
Bei Drillisch reagieren die Anleger auf eine Hochstufung der Titel von "Neutral" auf "Kaufen" durch HSBC-Analyst Dominik Klarmann. Das Kursziel beträgt sechs Euro.
Zügig bis 5,60 Euro
Mit dem Anstieg am Mittwoch "klebt" der Kurs nun buchstäblich am mittelfristigen (im März begonnenen) Abwärtstrend. Indikatoren wie der MACD sprechen für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung und damit für einen Break. In diesem Fall könnte die Aktie realtiv zügig zunächst bis in den Bereich um 5,60 Euro vorstoßen, anschließend wäre ein Test des Hochs bei 6,04 Euro wahrscheinlich.
Auf dem aktuellen Niveau errechnet sich eine Gewinnchance von knapp über 20 Prozent bei einem Risiko von 16 Prozent (Stopp bei 4,15 Euro). Das attraktive Verhältnis rechtfertigt aus Sicht des AKTIONÄRS einen Einstieg. Anleger, die auf Nummer sicher gehen wollen, warten den Ausbruch ab.
