Drägerwerk erwartet Rekordjahr
Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk erwartet ein Rekordjahr. Die starken Neunmonatszahlen untermauern das Ziel. Der AKTIONÄRs-Tipp befindet sich damit voll auf Kurs, das Allzeithoch zu überwinden.
Nach einer recht deutlichen Korrektur hat sich die Aktie des Medizin- und Sicherheitstechnik-Herstellers Drägerwerk wieder zurückgemeldet. Heute konnte der Konzern mit starken Zahlen für die ersten neun Monate 2010 auftrumpfen. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um gut zehn Prozent auf 1,54 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich signifikant auf 137 Mio. Euro, nach 28 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge konnte damit auf 8,9 Prozent gesteigert werden (Vorjahr: 2,1 Prozent). Die Erwartungen der Analysten wurden damit leicht übertroffen.
Ausblick bestätigt
"Schon heute sind wir sicher, dass 2010 das beste Geschäftsjahr unserer Unternehmensgeschichte werden wird", so Konzernchef Stefan Dräger. Der jüngst angehobene Ausblick wurde dann auch bestätigt. So rechnet Drägerwerk für das laufende Jahr mit einem Umsatzplus von zehn Prozent und einer operative Marge von acht bis neun Prozent. Die Lübecker verwiesen dabei auf einen unerwartet starken Auftragseingang, ein gutes Amerika- und Asien-Geschäft sowie positive Währungseffekte. Darüber hinaus entwickle sich das eingeführte Turnaround-Programm besser als angenommen.
Keine Sondereffekte 2011
Für 2011 geht Drägerwerk davon aus, dass sich die Sondereffekte aus dem laufenden Geschäftsjahr nicht wiederholen lassen. Auch externe Faktoren wie Währungsrelationen dürften das Geschäft im kommenden Jahr nicht so stark begünstigen wie noch 2010. Der Konzern rechnet damit, dass bei einem leicht höheren Umsatz die diesjährige EBIT-Marge nicht übertroffen werden kann. Mittelfristig will Drägerwerk stärker als der Markt wachsen und eine nachhaltige EBIT-Marge von mindestens zehn Prozent erreichen.

Allzeithoch im Blick
DER AKTIONÄR hatte Anlegern die Drägerwerk-Vorzüge bereits mehrfach zum Kauf empfohlen - zuletzt während der inzwischen abgeschlossenen Korrektur. DER AKTIONÄR ist weiterhin der Meinung, dass die Aktie in den kommenden Wochen bis in den Bereich des Allzeithochs bei 74,68 Euro vordringen dürfte.
Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.
Aktien-Reports
Weitere Artikel zum Thema
Derzeit schwächelt die Aktie des Medizintechnikers Drägerwerk ein wenig. Doch keine Panik. Das Lübecker Unternehmen investiert viel Geld in Forschung und Entwicklung. Langfristig wird nicht nur der Umsatz steigen, sondern auch die Margen. Anleger können auf eine Wiederbelebung hoffen, wenn der Kurs über diese Marke steigt....mehr |
Drägerwerk veröffentlicht Ende der Handelswoche seine Ergebnisse für die ersten drei Monate des laufenden Jahres. Bereits im Vorfeld nahmen Analysten den Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller unter die Lupe. Wie sollten sich Anleger verhalten?...mehr |
Der Strategie-Report erkennt charttechnische Chancen für ein Investment in Goldman Sachs. Die Euro am Sonntag geht von einem wachsenden Vertrauen der Anleger in den Wachstumskurs von Dialog Semiconductor aus. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr |
Zukunftswerte freut sich über den Dividendenabschlag und die Korrektur bei Advanced Vision Technology. Die Euro am Sonntag erkennt viele Risiken bei einer Anlage in Nordex, allerdings auch viele Chancen. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr |
Das Zertifikatejournal jubelt über den Rekordgewinn von Drägerwerk, sieht aber weiter wenig Kurschancen und stellt ein entsprechendes Derivat vor. Die Börse am Sonntag freut sich über den Kursanstieg der Aktie von Vestas Wind Systems, ist aber bereits wieder vorsichtiger und präsentiert ein entsprechendes Zertifikat....mehr |























