Dräger bleibt auf Wachstumskurs
Das Medizintechnikunternehmen Drägerwerk konnte im ersten Quartal 2012 seinen Wachstumskurs fortsetzen. Insbesondere der Bereich Sicherheitstechnik entwickelte sich operativ stark.
In den ersten drei Monaten 2012 generierte Dräger Erlöse von 529,3 Millionen Euro, nach 500,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBIT legte um 9,8 Prozent auf 46,8 Millionen Euro zu. Während der Konzern im Bereich Medizintechnik operativ weniger verdient hat, legte die Sparte Sicherheitstechnik um 26,9 Prozent auf 27,4 Millionen Euro zu. Unter dem Strich bleibt Dräger ein Gewinn von 25,4 Millionen Euro, nach 23,2 Millionen Euro im Vorjahr.
Ausblick bestätigt
Dräger geht weiter davon aus, beim Umsatz und Auftragseingang 2012 so schnell wie die Weltwirtschaft (IWF-Prognose: 3,5 Prozent) zu wachsen. Die EBIT-Marge soll zwischen acht und 9,5 Prozent betragen. Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet Dräger in beiden Unternehmensbereichen ein über der Marktentwicklung liegendes Umsatzwachstum und einer Steigerung der EBIT-Marge gegenüber 2012.
Luft nach oben
Die Experten der Commerzbank und von Equinet haben ihre positive Einschätzungen für die Drägerwerk-Vorzugsaktie nach Zahlen bestätigt. Das untere Ende der Unternehmensprognosen für 2012 erscheint Commerzbank-Analystin Yasmin Moschitz zu konservativ. Ihre Einstufung bleibt auf "Add" mit Kursziel 92,00 Euro. Equinet-Analyst Edouard Aubery sieht sogar Potenzial bis auf 96,00 Euro und hebt die günstige Bewertung des Titels hervor.

Auf Kurs
Nach dem zweiten Rekordjahr in Folge wird Dräger auch im laufenden Geschäftsjahr seinen Wachstumskurs fortsetzen. Die positive fundamentale Entwicklung spiegelt sich im Aktienkurs wider. Anleger freuen sich seit Jahresbeginn bereits über ein Kursplus von rund 36 Prozent. Einer Fortsetzung dieser Rallye steht nun das Allzeithoch im Wege. Investierte Anleger lassen Gewinne laufen. Neueinsteiger sollten temporäre Kursschwächen zum Kauf nutzen.
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