Steffen Eidam
Dank eines guten Weihnachtsgeschäft hat der Handelskonzern die Erwartungen für das Auftaktquartal 2010 leicht übertroffen. An der Prognose für das Gesamtjahr hält Douglas weiterhin fest. Der Aktie dürften diese Nachrichten etwas frischen Wind verleihen.
Der Handelskonzern Douglas, unter dessen Dach neben der gleichnamigen Parfümeriekette auf die Buchkette Thalia, der Juwelier Christ, die Süßwarenläden Hussel oder die Modehäuser AppelrathCüpper firmieren, kann sich auf die Konsumlust der Deutschen gerade an Weihnachten verlassen. Trotz des konjunkturell schwierigen Umfelds entwickelte sich das Weihnachtsgeschäft 2009 besser als erwartet und sorgte somit für ein gelungenes Auftaktquartal. An der Jahresprognose hält der Konzern weiterhin fest.
Gelungener Jahresauftakt
Der Handelskonzern Douglas hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 sein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 3,5 Prozent auf 178,9 Millionen Euro gesteigert. Der Vorsteuergewinn kletterte um 6,5 Prozent auf 141,7 Millionen Euro, während der Überschuss von Oktober bis Dezember um 9,2 Prozent auf 96,3 Millionen Euro anzog. Der Umsatz legte um 0,5 Prozent auf 1,128 Milliarden Euro zu. Alle Zahlen lagen über den Erwartungen der Analysten. Neben operativen Fortschritten halfen dabei auch Bewertungseffekte. An seiner Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2009/10 hält der Hagener Konzern fest. Demnach soll der Umsatz um bis zu zwei Prozent klettern, vor Steuern will Douglas zwischen 120 und 130 Millionen Euro verdienen (Vorjahr: 127,6 Millionen Euro).

Keine Krise bei Douglas
DER AKTIONÄR hält weiterhin an seiner positiven Einschätzung zur Douglas-Aktie fest. Der Konzern ist gut aufgestellt und dürfte die gesteckten Jahresziele erreichen. Das Kursziel lautet nach wie vor auf 42 Euro, der Stoppkurs sollte bei 27,50 Euro platziert werden.