Die Parfümeriekette Douglas legt Morgen die Zahlen für das erste Quartal vor. Die Analysten erwarten, dass die Bilanz besser ausfallen wird als ein Jahr zuvor. Unterm Strich, so die Meinung der Experten, sollte Douglas von einem Buchgewinn im Zusammenhang mit einer Neubewertung ihrer Tochter buch.de profitiert haben.
Die Analysten rechnen damit, dass Douglas beim Ergebnis vor Steuern 136 Millionen Euro verbucht hat. Im Vorjahr betrug der Wert 133 Millionen Euro. Das EBIT dürfte bei 143 Millionen Euro liegen. Im vergangenen Jahr hatte Douglas 144 Millionen Euro beim EBIT verbucht. Das Ergebnis nach Steuern und Dritten sollte sich laut der Analysten auf 89 Millionen Euro belaufen. Im Vergleich zum Vorjahr würde dies eine Steigerung von 1,4 Prozent bedeuten. Insgesamt würde Douglas bei sämtlichen Ergebnissen besser abschneiden als im Vorjahr. Nur beim EBIT würde der Konzern leicht drunter liegen.
Keine Überraschung?
Angaben zum Umsatz für das erste Quartal hat Douglas bereits Mitte Januar auf der Bilanzpressekonferenz gemacht. Er stieg um 0,7 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro. Flächenbereinigt sanken die Erlöse jedoch um 0,6 Prozent. Damit hat der Konzern die ursprüngliche Planung nicht ganz erreicht.
Marktteilnehmer gehen davon aus, dass Douglas seine Prognose für das laufende Jahr unverändert lässt. Der Umsatz soll um bis zu zwei Prozent steigen. Das Ergebnis vor Steuern soll bei 120 bis 130 Millionen Euro liegen.
Aktie ist ein Investment wert
DER AKTIONÄR hält im Vorfeld der Zahlen an seiner positiven Einschätzung zur Douglas-Aktie fest. Das Kursziel lautet weiterhin 42 Euro, der Stoppkurs sollte bei 27,50 Euro platziert werden. Ein Update zu Douglas gibt es Morgen im Anschluss an die Zahlen.
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