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Die Super-Aktien (Teil 17): Hawesko

Dominik Schertel

Sie sind der Traum eines jeden Börsianers: Aktien, die über Jahre hinweg kontinuierlich steigen und dem Anleger hohe Gewinne bescheren. Zugegeben, sie haben Seltenheitswert – aber es gibt sie. Es handelt sich meistens um Unternehmen, die wegen eines guten Geschäftsmodells und einer starken Marktstellung durchaus auch weiterhin Kursgewinne versprechen. Denn eines ist Fakt: Befindet sich eine Aktie in einem langfristigen Aufwärtstrend, ist die Wahrscheinlich hoch, dass sich dieser Trend fortsetzt.

DER AKTIONÄR stellt in seiner neuen Serie einige dieser Super-Aktien vor:

Hawesko Performance in zehn Jahren: 312 Prozent - 15,2 Prozent pro Jahr

Der Hawesko-Konzern ist nach eigenen Angaben Deutschlands größtes integriertes Handelshaus für hochwertige Weine und Champagner sowie Sekt und Spirituosen. Mit Facheinzel- sowie Groß- und Versandhandel verfügen die Hanseaten über drei Vertriebslinien die sich gegenseitig unterstützen. Der deutsche Weinmarkt wird auf rund sechs Milliarden Euro geschätzt. Hawesko fokussiert sich auf das obere Marktsegment - und profitiert daher vom Trend zu besseren und höherwertigen Weinen. Die Gesellschaft konnte in den letzten Jahren immer wieder stärker wachsen als der deutsche Markt.

Was macht Hawesko so stark?

Neben der Konzentration auf die hohe Qualität und den gehobenen Service profitieren die Hamburger vom direkten Kontakt zu zwei Millionen Weinkonsumenten und -liebhabern sowie der langjährigen Beziehung zu den besten Weinproduzenten der Welt. Welche Ziele verfolgt Hawesko? Das Umsatzwachstum soll weiter über dem Gesamtmarkt liegen. Dabei wird eine nachhaltige EBIT-Marge von sieben Prozent angestrebt. Der Auslandsanteil soll sukzessive erhöht werden. Zudem wird eine regelmäßige und ergebnisadäquate Dividende angepeilt. Das jährliche Wachstum der regulären Dividende lag in den letzten acht Jahren bei 15 Prozent. 

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