Warren Buffett: Keine Rezession in Amerika
Die Investorenlegende Warren Buffett hat kürzlich in einer Rede vor dem „Economic Club of Washington“ gesagt, dass er die Wahrscheinlichkeit für eine erneute Rezession in den USA für „sehr gering“ halte. Nicht nur davon könnte der Kurs seines Unternehmens Berkshire Hathaway profitieren: Der neue Batman-Streifen verspricht dem Papier dank „Catwoman“ Anne Hathaway weitere Prozente an Zuwachs.
Warren Buffett hat sich zur aktuellen Situation in Amerika und Europa geäußert. Der Chef von Berkshire Hathaway schätzt die Wahrscheinlichkeit einer neuerlichen Rezession in den USA als sehr gering ein. Einzig ein Ausufern der Euro-Krise könnte die amerikanische Wirtschaft in Bedrängnis bringen. Buffett beklagt dabei die halbherzige Umsetzung der europäischen Währungsgemeinschaft. Die europäischen Staaten obliegen einer gemeinsamen Zentralbank und einem einheitlichen Leitzins, verfolgen aber eine vollkommen unterschiedliche Haushalts- und Steuerpolitik. Dieser Spagat könne nicht funktionieren.
USA: Steuern rauf, Ausgaben runter
Buffett kritisiert auch die amerikanische Politik. Man müsse die Steuern deutlich anheben und parallel die Ausgaben kürzen, um das Schuldenproblem in den Griff zu bekommen. Als konkreten Lösungsvorschlag nennt er die von ihm konzipierte „Buffett Rule". Dabei soll jeder Amerikaner mit einem Einkommen über einer Million Dollar pauschal 30 Prozent Steuern bezahlen.
Batman pushed Berkshire
Doch nicht nur von einer ausbleibenden Rezession könnte sein Unternehmen Berkshire Hathaway profitieren. Auch der neue Batman-Streifen „The Dark Knight rises", der am 20. Juli in den Kinos startet, dürfte dem Unternehmen dank "Catwoman" Anne Hathaway ein paar Prozente Gewinn bringen. Grund ist der computergesteuerte Börsenhandel. Mit Hilfe von Algorithmen filtern Rechner sämtliche Nachrichten in Portalen und Mitteilungen auf Twitter. Je häufiger ein Name genannt wird, desto mehr investieren die Computer in das genannte Unternehmen.

So notierte das Papier von Berkshire Hathaway am Freitag vor der Oscar Verleihung 2011 insgesamt zwei Prozent im Plus - weil Anne Hathaway, die außer dem Nachnamen nichts mit Buffetts Unternehmen zu tun hat, als Moderatorin der Verleihung häufig in den Medien genannt wurde. Ihre Rolle als Catwoman könnte diesen Effekt erneut auslösen, wenn am 20. Juli „The Dark Knight Rises" in den amerikanischen Kinos erscheint.
Aktie ein Kauf
DER AKTIONÄR empfiehlt die Berkshire zum Kauf - nicht nur aufgrund des Hollywood-Sternchens. Die Berkshire-Aktie zeigt sich von der aktuellen Marktschwäche einmal mehr komplett unbeeindruckt. Seit August 2011 steigt die Aktie ununterbrochen, die Allzeithochs von 2008 bei über 100.000 Euro sind bereits wieder in greifbarer Nähe. Privatanleger setzen auf die B-Aktie (ISIN: US0846707026).
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