Simon Bardt
Nach dem DAX steht jetzt die zweite Reihe der deutschen Börsen-Unternehmen auf dem Prüfstand von DER AKTIONÄR. Ganze 130 Konzerne mussten den neuen Härtetest bestehen. Was überrascht: Es gibt wirklich sehr viele substanzstarke und dennoch günstige Aktien. Doch nur fünf Aktien verleiht DER AKTIONÄR das Prädikat "Favorit 2012".
Jetzt muss die zweite Reihe der börsennotierten deutschen Firmen zum "TÜV". DER AKTIONÄR hat sämtliche Unternehmen aus dem MDAX, TecDAX und dem SDAX gründlich durchleuchtet. Insgesamt 130 Konzerne sind zum Härtetest angetreten.
Das Krisenjahr 2011 ist erst einmal überstanden. Aus Anlegersicht fällt die Bilanz nüchtern aus. Auch die Aktien der zweiten und dritten Reihe haben im Laufe der vergangenen Monate deutlich an Wert eingebüßt. Das liegt auf der Hand. Denn in Zeiten der allgemeinen Verunsicherung verkaufen Anleger vermeintlich risikoreichere, kleinere Aktien.
Überraschend stark - überraschend günstig
Doch genau diese vergangenen Abverkäufe machen aus den Titeln, die im MDAX, TecDAX und SDAX notieren, sehr interessante Investments. Die Bewertungsniveaus überraschen. Besonders wenn man einen Blick auf die wichtigen fundamentalen Kennziffern richtet.
Genau das hat DER AKTIONÄR für seine Leser getan. Fünf Kriterien wurden angelegt: das durchschnittliche Umsatzwachstum der letzten fünf Jahre, die Eigenkapitalquote, das KGV für 2012, die Dividendenrendite und das Kurs-Buchverhältnis.
Über diese Parameter, in einer Tabelle zusammengefasst, kommt wirklich Erstaunliches zum Vorschein: Denn trotz stolzer Umsatzsteigerungen zwischen 15 und 50 Prozent pro Jahr, gibt es Aktien, die dennoch mit einem einstelligen KGV für 2012 bewertet sind.
Was den Banken fehlt - grundsolide finanziert
Ähnlich überzeugend präsentieren sich die deutschen Nebenwerte beim Blick auf die finanzielle Situation. "Grundsolide" kann man nur sagen: Die guten Unternehmen liegen mit ihrer Eigenkapitalquote deutlich über 50 Prozent. Das ist eine Stabilität, wovon die angeschlagene Finanzbranche nur träumen kann.
Obwohl die zweite Reihe Deutschlands nahezu komplett durch Substanz und niedrige Bewertung überzeugt, hat die Redaktion ihre fünf Favoriten für 2012 gekürt. Das Ergebnis: eine spannende Mischung für jeden Anleger mit jeder Menge Aufholpotenzial.
Clevere Anleger positionieren sich jetzt, denn in der Regel fließt immer zum Jahresbeginn das Geld in die kleineren Werte. Mit der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR, die Sie ab Mittwoch im Handel finden oder schon jetzt hier als E-Paper herunterladen können, setzen Sie auf die Titelfavoriten aus dem MDAX, TecDAX und dem SDAX.
Außerdem lesen Sie in der neuen Ausgabe:
- Flotter Finger für mobile Dinger: Nervt Sie das nicht auch? Bei fast allen wichtigen Seiten im Internet benötigt man Zugangsdaten. Egal, ob Sie ein Buch bestellen, einen Flug buchen oder ein Hotel reservieren wollen. Wie schnell hat man die Passwörter vergessen und muss ein neues beantragen? Mit der neuen Technik dieser Firma ist das vorbei. Der Vorgang der Verifizierung dauert nur noch Sekunden. Eine Aktion, die das nervige Eintippen ablöst. Dieses Unternehmen ist der Hot-Stock der Woche. Besonders weil sich mit der Integration dieser Technik in Smartphones ein regelrechter Quantensprung für den Technologieführer in diesem Segment andeutet.
- Wer zuletzt lacht: Beim neuen Short der Woche schickt der Experte für Tech-Aktien, Martin Weiss, einen waschechten Shooting-Star ins Rennen. Nur der große Trubel und Medienhype um das Geschäft und den extravaganten Gründer reichen nun wirklich nicht, um diese Aktien positiv zu bewerten. Im Gegenteil: Es gibt eine ganze Batterie an Argumenten für bald fallende Kurse. An der Börse beginnt sich diese Absturzgefahr aus luftigen Bewertungshöhen gerade herumzusprechen.
- Das Salz in der Suppe: Rechtfertigt der so warme Winter in Deutschland wirklich die dicken Minuszeichen bei der K+S-Aktie? Der AKTIONÄR untersucht den Düngemittelproduzenten aus Kassel und kommt zu einer klaren Einschätzung.
- Das Gold, das keiner kennt: So bekannt die Produkte, so unbekannt sind die Rohstoffe, in denen diese zum Einsatz kommen. Ein Leben ohne Smart-Phone oder Flachbildschirm können sich wohl die wenigsten vorstellen. Seltene Erden werden dringend gebraucht, um unter anderem diese Geräte so leistungsstark und energieschonend zu bauen. Im Special „Strategische Rohstoffe" erläutert DER AKTIONÄR Hintergründe und unbekannte Investitions-Möglichkeiten, um am Nachfrageboom der Seltenen Erden zu profitieren.
- Marc Faber im Exklusiv-Interview: Marc Faber ist ein Börsen-Urgestein. Er zählte zu den ersten Vermögensverwaltern, die auf die Emerging Markets setzten. In den vergangenen Jahren machte er mit drastischen Crash-Szenarien Schlagzeilen und war stark in Gold investiert. Die expansive Geldpolitik der Notenbanken weltweit ist für Faber mit ein Grund, Aktien zu kaufen. Welche genau, lesen Sie im Interview.
Dies und vieles mehr lesen Sie in der neuen Ausgabe vom AKTIONÄR. Ab Mittwoch im Handel oder aber hier als E-Paper zum bequemen Sofort-Download.