Die Beate Uhse AG und die Deutsche Lufthansa im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I
Der Effecten-Spiegel wettet auf die Trendwende bei der Beate Uhse AG. Die Platow Börse staunt über den anhaltenden Kursanstieg der Deutschen Lufthansa. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.
Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Effecten-Spiegels verweisen auf den harten Sanierungskurs, den der Vorstand der Beate Uhse AG fährt. Damit ist der Konzern erfolgreich und hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2012 wieder ein positives operatives Ergebnis von 1,3 Millionen Euro erwirtschaftet, nachdem im gleichen Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 4,8 Millionen Euro beim EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) anfiel. Das Unternehmen wandelt sich im Ansehen der Menschen vom Sexprodukte-Konzern zum Erotik-Konzern für Frauen und Paare und ist somit ein Kandidat für einen wirtschaftlichen Turnaround. Heute sind bereits mehr als die Hälfte der Kunden weiblich und es werden auch prozentual immer mehr. Die Kunden allgemein kaufen vor allem im Internet ein und in den neuen Filialen in besten Lagen der Städte. Der Vorstand war für das saisonüblich im Jahresverlauf umsatzstärkste Quartal, das Schlussquartal, zuversichtlich. Dabei bestätigte er das EBIT-Ziel von 0 bis 2,0 Millionen Euro für das Gesamtjahr. Die Zahlen sollen am 30. April vorgelegt werden. Risikobereite Anleger sollten jetzt einsteigen, die Aktie hat Kurspotenzial bis 1,20 Euro.
Änderungen im Musterdepot des Effecten-Spiegels:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 500 Call-Optionsscheine (WKN BP6 G1N) auf den EuroStoxx 50 einbuchen.

Die Platow Börse: Der Überflieger steigt weiter
Die Aktienkurse von Continental und Lanxess stiegen noch stärker als der der Deutschen Lufthansa, doch sind die beiden erstgenannten Werte erst im Herbst in den DAX aufgestiegen. Damit ist die Notierung der größten deutschen Fluglinie der Überflieger im deutschen Leitindex. Die Experten der Platow Börse erinnern diesbezüglich an die doppelte Trendwende bei der Deutschen Lufthansa seit dem Sommer 2012: Im Jahr 2011 sank der Aktienkurs noch um beinahe 50 Prozent und das Unternehmen erwirtschaftete sogar ein negatives operatives Ergebnis. Doch dem Konzern gelang es mit British Midlands den größten Verlustbringer im Unternehmensverbund zu verkaufen. Die Tochterfirmen Austrian Airlines und Germanwings sind endlich auf einem guten wirtschaftlichen Weg. Derzeit steigt der Aktienkurs der Deutschen Lufthansa auch trotz der schwächeren Konjunkturdaten und Buchungs-Prognosen sowie den ständig verschobenen Eröffnungsterminen für einen neuen Großflughafen für Berlin/Brandenburg. Dabei stieg das Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2013 zwar auf 15, doch das Kurs-Buchwert-Verhältnis beträgt lediglich 0,9. Anleger sollten die Anteile deshalb bis zu Notierungen von 14,30 Euro zukaufen und den Stoppkurs bei 11,30 Euro setzen.
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