Die Axel Springer AG und Aixtron im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II
Platow Derivate setzt lieber auf die Axel Springer AG als auf den DAX. Die Prior Börse sucht den Boden im Chartbild von Aixtron. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Platow Derivate verweisen darauf, dass sich die Aktie der Axel Springer AG in den vergangenen Monaten kaum verteuert hat, während der MDAX deutlich zulegte. Der Grund für diese vergleichsweise Schwäche sind Befürchtungen, der Medienkonzern könnte im abgelaufenen Quartal erstmals die bei den Printmedien sinkenden Gewinne nicht mehr vollständig durch die steigenden Erträge aus dem Internet-Geschäft ausgeglichen haben. Die Zahlen für das dritte Quartal sollen am 7. November vorgelegt werden. Der Konzern nahm zuletzt mehr als die Hälfte der Werbeeinnahmen aus dem Online-Geschäft ein und der Anteil am operativen Ergebnis belief sich auf ein Drittel. Deshalb hat sich der Vorstand 1,4 Milliarden Euro gesichert, um das Online-Geschäft auszubauen. Vor allem die hohe Dividendenrendite sollte den Kursverfall der Aktie über kurz oder lang stoppen können. Die geschätzte Rendite von 5,5 Prozent sollte im nächsten Jahr helfen, wenn der Gesamtmarkt schwächere Phasen hat, wovon auszugehen ist. Risikobereite Anleger sollten die derzeit sehr schlechte Stimmung bezüglich der Aktie sowie den im langfristigen Vergleichschart zum DAX noch immer gültigen Aufwärtstrend nutzen, um das am 30. Dezember 2013 fälligen Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZC 51X) auf das Paar Axel Springer AG/DAX zu kaufen.
Änderungen in den Musterdepots von Platow Derivate:
Im Derivate-Musterportfolio sind die 330 Long-Zertifikate (WKN GS8 6B7) auf die Deutsche Post AG mit Gewinn ausgestoppt worden. Die 110 Long-Zertifikate (WKN AA5 ZRY) auf Palladium, die 2.900 Bull-Zertifikate (WKN HV7 UJA) auf die Gerry Weber International AG und die 3.500 Call-Optionsscheine (WKN UU3 DLS) auf Danone sind jeweils mit Verlust ausgestoppt worden.
Im Alpha-Turbo-Musterdepot sind die 2.800 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ4 ZST) auf das Paar BB Biotech/DAX mit einem Gewinn ausgestoppt worden. Damit ist die Spekulation auf eine bessere Wertentwicklung des Aktienkurses im Vergleich zum Index aufgegangen. Dafür haben die Verantwortlichen 1.700 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZC 51X) auf das Paar Axel Springer AG/DAX zu 0,88 Euro eingebucht und bei 0,36 Euro abgesichert.

Die Prior Börse: Drei von fünf Sternen
Paul Hyland, Vorstandsvorsitzender von Aixtron, hat immer wieder die Ziele für den Maschinenbau-Konzern gesenkt. Aktuell legte Hyland Zahlen für das dritte Quartal vor, welche nach Ansicht der Experten der Prior Börse desaströs sind. Auch der Auftragsbestand von Aixtron ist schwach. Der Wert der erhaltenen Aufträge sank im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte. Bislang prognostizierte Hyland für das gesamte Jahr ein ausgeglichenes operatives Ergebnis und nun soll es ein Verlust von 125 Millionen Euro werden. Doch es könnte noch schlimmer kommen. Hyland beschwört immer wieder den Durchbruch der Leuchtdiode auf dem Massenmarkt, doch der fand bislang noch nicht statt. Anleger sollten mit dem Einstieg warten, bis sich im Chart ein Boden gebildet hat. Andererseits vergeben die Experten drei von fünf möglichen Sternen, was bei der Aktie von PNE Wind in derselben Ausgabe der Prior Börse für eine Kaufempfehlung reicht.
Änderung in einem Musterdepot der Prior Börse:
Die Verantwortlichen für das Trading-Musterportfolio haben ihre 400 Anteile der Zooplus AG mit einem Verlust von sechs Prozent zu 32,04 Euro ausgebucht.
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