Die Allianz und die Hugo Boss AG im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I
Die Platow Börse hofft auf die Psychologie und die Marke von 100 Euro für die Aktie der Allianz. Der Effecten-Spiegel stellt zwei Derivate vor, die als Basiswert die ambitioniert bewerteten aber mit Nachholpotenzial ausgestatteten Anteile der Hugo Boss AG haben.
Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten der Platow Börse verweisen auf den Wirbelsturm "Sandy", die Kosten für den Konzernumbau sowie die nötige Reduzierung von riskanten Anlagepapieren, etwa in Staatsanleihen der PIIGS-Staaten, welche die Allianz Versicherung belasten. Doch Vorstandsvorsitzender Michael Diekmann präsentierte vor diesem Hintergrund vorzeitig überraschend gute vorläufige Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Jahres. Die sorgten für einen Kursanstieg der Aktie. Da die Titel mit einem KGV von 8 für nächstes Jahr und eines KBV von 0,9 weiteres Potenzial bieten, sollte nun bald die charttechnisch und psychologisch wichtige Marke von 100 Euro getestet werden. Wenn dieser Widerstand überwunden wird, bedeutet das ein Kaufsignal. Anleger sollten bis zu Notierungen von 95 Euro einsteigen und den Stopp-Loss bei 79 Euro platzieren.

Der Effecten-Spiegel: Noch immer Nachholpotenzial
Die Geschäfte von Luxusgüter-Konzernen laufen nicht mehr so glänzend wie früher, doch sie laufen nach Angaben der Experten des Effecten-Spiegels noch immer sehr gut. Das gilt auch für das Modeunternehmen Hugo Boss AG, wie die aktuell präsentierten Zahlen für das dritte Quartal belegen. Dabei profitierte der Konzern von Wechselkurseffekten. Der Vorstand erwartet für das zweite Halbjahr geringere Wachstumsraten als im ersten Halbjahr, doch sollen die Zuwachszahlen der Weltwirtschaft und der Luxusgüterbranche übertroffen werden. Währungsbereinigt sollen die Erlöse um bis zu zehn Prozent und das operative Ergebnis um zehn bis zwölf Prozent zulegen. Obwohl die Aktie bereits recht hoch bewertet ist, besitzt sie Nachholpotenzial. Deshalb sollten erfahrene Anleger den am 19. April 2014 fälligen Call-Optionsschein (WKN TB5 GQ1) der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG auf die Hugo Boss AG mit einem Kurspotenzial bis 2,10 Euro kaufen. Der Schein ist mit einem Basispreis von 68 Euro und einem Hebel von derzeit 4,3 ausgestattet. Für den am bereits am 19. Juni 2013 zu tilgenden Call-Optionsschein (WKN DE8 7WX) der Deutschen Bank auf die Hugo Boss AG reicht das Kurspotenzial bis 1,05 Euro. Dieser Schein weist eine Basis von 75 Euro und einen Hebel von momentan 8,1 auf.
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