Deutz-Aktie: Neues massives Verkaufssignal
Die Aktie des Kölner Motorenherstellers Deutz ist schon seit Monaten im Sinfklug. Eine Bodenbildung ist nicht in Sicht. Stattdessen hat sie nun ein weiteres massives Verkaufssignal generiert. Damit droht bei dem MDAX-Konzern eine weiterer Abverkauf.
Mit schwachen Halbjahreszahlen und einem kritischen Ausblick auf den Rest des Kalenderjahres hat der Kölner Motorenbauer Deutz viele Anleger verschreckt. Auch die Analysten waren wenig begeistert. Die Aktie des MDAX-Konzerns bewegte sich daraufhin Richtung drei Euro. Wer in diesem Bereich auf einen Bodenbildung gehofft hat, wurde gestern schwer enttäuscht.
Nächster Halt 2,55 Euro
Im Laufe des Handelstages fiel die psychologisch wie charttechnisch wichtige Unterstützung. Das bedeutet ein weiteres massives Verkaufssignal, nachdem die Aktie erst kürzlich das Zwischentief von 3,18 Euro gerissen hatte. Der nächste größere Unterstützung lauert nun erst wieder im Bereich von 2,55 Euro. Fällt auch diese Hürde, sieht es aus charttechnischer Sicht zappenduster aus.

Kursziel 2,70 Euro
DER AKTIONÄR hat in Ausgabe 30/12 vor zunehmenden Problemen bei Deutz gewarnt. Die Short-Empfehlung ist bisher voll aufgegangen. Der vorgestellte Schein mit der WKN CK8 WM5 ist bereits rund 20 Prozent im Plus. Angesichts des düsteren Chartbildes und der fundamental unverändert angespannten Lage sollten Anleger an dem Turbo-bear festhalten. Das Kursziel für die Deutz-Aktie lautet unterdessen weiter 2,70 Euro.
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