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Deutz-Aktie: Deutsche Bank schießt quer

Michael Herrmann

Die Aktie des Kölner Motorenbauers Deutz sackt heut um über sechs Prozent ab und ist damit klares Schlusslicht im MDAX. Dafür verantwortlich sind vor allem zwei Analystenupdates. Sowohl die Deutsche Bank als auch Goldman Sachs haben ihre Kursziele für Deutz gesenkt.

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Mit schwachen Halbjahreszahlen und einer deutlich reduzierten Jahresprognose hat Deutz in den vergangenen Tagen bereits viele Anleger vergrault. Erste Analystenreaktionen fielen ebenfalls enttäuschend aus. Nun haben zwei weitere Finanzhäuser nachgezogen. Goldman Sachs hat das Kursziel für Deutz von 5,00 auf 4,50 Euro gesenkt. Das amerikanische Finanzhaus stuft die Aktie damit weiter auf "Neutral" ein.

Wenig Argumente für Erholung

Skeptischer ist die Deutsche Bank. Analystin Felicitas Bismarck hat das Kursziel von 3,50 Euro auf 3,00 Euro gesenkt. Nach Ansicht Bismarcks gibt es momentan kaum Argumente für eine deutliche Erholung der Endmärkte des Motorenbauers, weshalb sie ihre Gewinnerwartungen für Deutz reduziert habe. Die Empfehlung lautet allerdings weiter "Hold".

Weiter kein Kauf

Die erneuten negativen Reaktionen der Analysten bestätigen die Skepsis des AKTIONÄR. Deutz hat mit zunehmendem Gegenwind zu kämpfen. Anleger sollten daher weiter Abstand von der Aktie des Motorenbauers nehmen und stattdessen mit dem Turbo-Bear mit der WKN CK8WM5 auf eine Korrektur bis 2,70 Euro setzen.

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