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Deutz: Darf’s noch ein bisschen weniger sein?

Michael Herrmann

Auf die gekappte Jahresprognose von Deutz haben bereits mehrere Analysten mit massiven Kurszielsenkungen reagiert. Die Privatbank Berenberg hat nun noch einmal nachgelegt und das Kurziel erneut gesenkt. Anleger sind davon wenig beeindruckt. Die Aktie zählt heute zu den Top-Werten im MDAX.

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Der Motorenbauer Deutz hat in dieser Woche mit der gekappten Jahresprognose großes Aufsehen ausgelöst. Gleich mehrere Analysten haben ihre Kursziele daraufhin drastisch zusammengeschrumpft. Statt bei über fünf Euro, haben diese nun mehrheitlich eine drei vor dem Komma. Das gilt auch für die Berenberg Bank, die bereits vor der gestrichenen Jahresprognose das Kursziel von 5,00 auf 3,50 Euro gesenkt hat.

3,00 statt 3,50 Euro

Nach den vorläufigen Zahlen und der gesenkten Prognose hat Berenberg-Analyst Stephan Klepp das Kursziel nochmals gesenkt. Statt 3,50 Euro lautet es nun 3,00 Euro. Der Experte stuft Deutz vor diesem Hintergrund weiter auf "Sell" ein. Da das Geschäft des Kölner Motorenbauers momentan schlecht berechenbar sei, nehme er eine vorsichtigere Haltung ein. Die Stimmung dürfte sich laut Klepp zunächst noch etwas verdüstern, zumal der operative Gewinn des Motorenbauers insbesondere unter der Schwäche in China leiden dürfte.

Unverständliche Reaktionen

Die erneute Kurszielsenkung bestätigt die negative Einschätzung des AKTIONÄR. Die heutigen Kursgewinne von teilweise über drei Prozent sind nicht nachvollziehbar. Warum und wie weit die Aktie noch weiter korrigieren dürfte, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR, die Sie hier bequem als ePaper erhalten. Dort finden Sie auch ein attraktives Zertifikat, um von fallenden Kursen zu profitieren.

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