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Deutsche-Telekom-Aktie fährt sich fest

Sascha Grundmann

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Der Bereich um 10,30 Euro macht der Aktie der Deutschen Telekom ziemlich zu schaffen. Hier hat sich die Notierung anscheinend festgebissen. Folge der Unentschlossenheit der Anleger: Der jüngsten Verkaufsempfehlung eines Analysten steht ein üppiges Rückkaufprogramm gegenüber.

Ende Juli/Anfang August hatte es noch so ausgesehen, als hätte die T-Aktie die Marke von 10,30 Euro, ein früheres Zwischenhoch, im Sturm nehmen und endgültig hinter sich lassen können. Doch nach einem kurzen Ausflug bis über 10,50 Euro korrigierte die Notierung zuletzt wieder unter 10,20 Euro. Seitdem erscheint sie etwas antriebslos, in den letzten Tagen scheiterte sie immer wieder an der Marke von 10,30 Euro.

Für und wider

Für diese vermeintliche Unentschlossenheit der Anleger gibt es - wie eigentlich immer an der Börse - einen Grund: Käufern auf der einen Seite stehen ähnlich viele Verkäufer auf der anderen Seite gegenüber. Und beide haben im Fall Telekom ihre Argumente. So dürften die Befürworter der T-Aktie dieser Tage vor allem auf das üppige Rückkaufprogramm der Telekom verweisen: Seit gestern erwirbt die Telekom eigene Papiere im Wert von 400 Millionen Euro zurück. Das Programm soll bis Ende dieses Jahres dauern und könnte dem Kurs der T-Aktie nach den Kurszuwächsen der letzten Monate (siehe Chart unten) weiter auf die Sprünge helfen.

Die Gegner der Telekom haben ebenfalls ihre Argumente. So nahmen die Analysten von Goldman Sachs die Telekom gestern auf ihre Verkaufsliste (Conviction Sell List). Ihre Begründung unter anderem: Das operative Umfeld für die Bonner verschlechtere sich.

Erste Früchte

Nach Ansicht des AKTIONÄR ist die derzeitige Lethargie der T-Aktie eine Folge ihrer vorangegangenen kleinen Kursrallye. Einige Anleger dürften Gewinne mitgenommen haben. Das jüngst gestartete Rückkaufprogramm sollte allerdings bald erste Früchte tragen. Vor diesem Hintergrund bleibt DER AKTIONÄR bei seiner positiven Einschätzung des Papiers.

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