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Deutsche Telekom: Verkauf der US-Tochter scheitert

Jochen Kauper

Die Deutsche Telekom bleibt auf ihrer US-Tochter vorerst sitzen. Nach anhaltenden Bedenken der US-Wettbewerbshüter ist der Deal mit AT&T geplatzt. Die Vereinbarung zum Verkauf von T-Mobile USA mit AT&T wurde aufgelöst. Das teilte die Deutsche Telekom am Montagabend. Was bedeutet das für die Aktie der Deutschen Telekom?

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Zumindest herrscht jetzt Klarheit. Zuletzt war der Verkaufsprozess der US-Tochter der Deutschen Telekom an AT&T bereits ins stocken geraten. In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr wollten die Manager der Telekom noch versuchen zu retten was zu retten ist. Seit Montagabend ist es amtlich: Der Deal zwischen der Deutschen Telekom und dem amerikanischen Branchenriesen AT&T ist geplatzt.

Wettbewerbsbehörden äußerten Bedenken

AT&T begründete den Rückzug mit der ablehnenden Haltung der US-Behörden. Zuletzt hatten sowohl das Justizministerium als auch die Telekommunikationsaufsicht FCC  Bedenken hinsichtlich des Verkaufs geäußert. Eine Konzentration des Mobilfunkmarktes auf wenige große Anbieter wurde befürchtet. Bei einem Zusammenschluss der Nummer 4 mit der Nummer 2 würde der Wettbewerb im US-Mobilfunkmarkt weiter zurückgehen, so die Kritiker.

Ausgleichszahlung

Das Scheitern des Verkaufs ist ein Rückschlag für die Telekom. Die Obermänner wollten die 39 Milliarden Dollar aus dem Verkauf für den Schuldenabbau nutzen. Zumindest muss AT&T jetzt eine milliardenschwere Entschädigung an die Telekom zahlen. AT&T bezifferte den Gesamtwert des Ausgleichspakets auf 4 Milliarden Dollar.

Dividendenrendite lockt

Zumindest sollten jetzt alle negativen Nachrichten bei der Aktie der Deutschen Telekom eingepreist sein. Außerdem spricht für das Papier aktionärsfreundliche Dividendenpolitik. Die Rendite beträgt derzeit 7,3 Prozent. Diese sollte den Kurs weiterhin nach unten absichern.

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