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Freenet: 275 Millionen für Strato

Thomas Kosub

Das Telekommunikationsunternehmen Freenet einigt sich mit der Deutschen Telekom über den Verkauf des Webhosters Strato. Die Übernahme spült Freenet rund 275 Millionen Euro in die Kasse, lässt die Aktionäre aber kalt.

Freenet verkauft den Internetanbieter und Webhoster Strato an die Deutsche Telekom und bringt so frisches Kapital in die Kasse. Der Kaufpreis beträgt rund 275 Millionen Euro und damit unter dem ursprünglich angestrebten Preis von 300 Millionen Euro. Allerdings sollte beachtet werden, dass Freenet die Kundenvorauszahlungen in Höhe von 22 Millionen Euro behalten darf und sich so die gesamten Einnahmen des Deals bei rund 297 Millionen Euro bewegen. Die jeweiligen Aufsichtsräte haben der Transaktion bereits zugestimmt, jedoch steht die Übernahme "unter dem Vorbehalt üblicher aufschiebender Bedingungen, insbesondere der Genehmigung durch das Bundeskartellamt", so freenet in der Pressemeldung. (zur Unternehmensmeldung)

Positive Beiträge ab dem ersten Tag

"Mit diesem Schritt stärken wir unsere Position im sehr interessanten Wachstumsmarkt für Hosting-Lösungen", erklärte Niek Jan van Damme, im Vorstand der Deutschen Telekom verantwortlich für das deutsche Festnetz- und Mobilfunkgeschäft. "Strato ergänzt unsere Aktivitäten im Hosting-Bereich ideal und wird vom ersten Tag der Konsolidierung an positive Beiträge für Konzernüberschuss und Free Cash-Flow liefern", sagte van Damme.(zur Unternehmensmeldung)

Wenig Reaktion am Markt

Im Börsenhandel zeigen sich beide Werte unbeeindruckt von den Neuigkeiten und liegen in den roten Zahlen. Mit dem Verkauf erzielt Freenet nahezu die angestrebte Summe von 300 Millionen Euro, kann damit bei den Anlegern aber vorerst für keine große Überraschung sorgen. (DER AKTIONÄR berichtete: "Übernahmefieber bei Freenet und der heimliche Gewinner im Hintergrund") DER AKTIONÄR hält nach wie vor an seiner Kaufempfehlung der Freenet-Aktie fest und sieht das faire Kursziel bei 14 Euro.

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