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Deutsche Telekom: Analysten belasten T-Aktie

Sascha Grundmann

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Dass einige Analysten am Dienstagvormittag ihre Kursziele zum Papier der Deutschen Telekom gesenkt haben, hat Auswirkungen auf die Notierung der Bonner: Die T-Aktie ist wieder unter 9,50 Euro abgerutscht. Nach den Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 scheint vorerst die Luft raus zu sein. Oder etwa doch nicht?

Es ist ein eher suboptimaler Dienstagvormittag für Aktionäre der Deutschen Telekom: Gleich zwei Analystenhäuser haben ihre Kursziele der T-Aktie nach unten korrigiert, und zwar JP Morgan und Barclays Capital. Die Notierung des Bonner Telekommunikationskonzerns reagiert prompt. Sie fällt am Vormittag zeitweise auf 9,46 Euro und gibt damit gegenüber dem Schlusskurs des Vortages gut ein Prozent ab. Besonders deutlich schraubte Barclays sein Kursziel herunter.

Nach unten korrigiert

Barclays-Analyst Jonathan Dann senkte das Ziel für die Telekom von 12,50 auf elf Euro und stufte die Aktie von zuvor "Overweight" auf nunmehr "Equal Weight" herunter. Er sehe zwar eine ermutigende Entwicklung im Festnetz- und Mobilfunkgeschäft, allerdings befürchte er im US-Mobilfunkgeschäft Margendruck. Zuvor hatte bereits JPMorgan-Analyst Hannes Wittig sein Kursziel für die Telekom von elf auf 10,50 Euro gesenkt. Seine Einschätzung ist nach wie vor "Neutral". Er sehe eine Senkung der Prognosen für die Bonner, die allerdings beim EBITDA aufgrund des starken Dollar nicht deutlicher ausfalle.

Wenig überraschend

Die Senkungen der Kursziele sind angesichts der wenig prickelnden Geschäftszahlen der Telekom vom letzten Donnerstag nicht wirklich überraschend. Bei der Telekom dürften Anleger allerdings zurzeit in erster Linie auf die nach wie vor attraktive Dividendenrendite schielen. Insofern ist auch nicht von einem nachhaltigen Kursrutsch auszugehen. Als Anleger sollte man sich dennoch mit einem Stoppkurs knapp unterhalb von neun Euro absichern.

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