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Deutsche Telekom: (Fast) alles okay

Sascha Grundmann

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Die Deutsche Telekom hat mit ihren Zahlen für das zweite Quartal ein solides Ergebnis vorgelegt. Der Überschuss ging zwar leicht zurück, aber das hatte seine Gründe. Bei ihren Problemkindern konnten die Bonner zumindest ansatzweise Entwarnung geben.

Mit 475 Millionen Euro ist das Nettoergebnis der Deutschen Telekom im zweiten Jahresviertel um neun Prozent niedriger ausgefallen als im Vorjahr (521 Millionen). Das lässt sich in erster Linie auf die Entkonsolidierung der Tochter T-Mobile UK zurückführen. Ansonsten konnte der deutsche Telekommunikationsriese mit seinen Zahlen für das zweite Quartal durchaus überzeugen. Vor allem für ihre Sorgenkinder konnten die Bonner zumindest teilweise Entwarnung geben.

Kein Grund zu meckern

So gibt es beim Thema USA einen Silberstreif am Horizont. Bei ihrer dortigen Tochter T-Mobile USA konnte die Telekom immerhin einigermaßen stabile Zahlen melden, die Menge der Vertragskunden nahm beispielsweise zu. Ebenso solide präsentierte sich das Deutschlandgeschäft, hier verzeichnete der Konzern aufgrund eines starken Mobilfunkgeschäfts eine Steigerung des EBITDAs um 2,4 Prozent.

Rechnet man T-Mobile UK heraus, wären die Umsätze insgesamt im zweiten Quartal 2010 um 0,9 Prozent gestiegen. Auch die Aussicht gibt wenig Anlass zu meckern: Für das Gesamtjahr 2010 geht man bei der Telekom nach wie von einem bereinigten EBITDA von rund 19,5 bis 19,6 Milliarden Euro aus.

Anlass zur Hoffnung

Mit ihren Zahlen lieferte die Telekom zwar keine ausgesprochene Sensation ab, doch die Erholungstendenzen in bislang kritischen Bereichen geben Anlass zur Hoffnung. DER AKTIONÄR bleibt nicht nur wegen der satten Dividendenrendite positiv gestimmt. Anleger sollten sich mit einem Stoppkurs bei knapp unterhalb von neun Euro absichern.

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