Dominik Schertel
Nach einer kurzen Verschnaufpause an den vergangenen beiden Tagen dominieren nun wieder die Bullen das Geschehen bei der Aktie der Deutschen Post. Der DAX-Konzern profitiert zu Wochenschluss von einer Kaufstudie seitens der Unicredit. Das vom AKTIONÄR am 3. März empfohlene Derivat des Tages liegt bereits deutlich im Plus.
Die Deutschen Post kann zum Wochenschluss noch einmal deutlich zulegen. Angetrieben von einen positiven Analystenstatement kann die Aktie sogar den Widerstand bei 13,10 Euro aus dem Weg räumen. Die Analysten der Unicredit haben ihre bisherige Einstufung des Papiers von "Hold" auf "Buy" angehoben. Gleichzeitig haben die Experten das Kursziel für die Aktie von 12,00 Euro auf 16,00 Euro erhöht. Hintergrund der Anpassungen sind höhere Ergebnisschätzungen der Experten. Für 2010 erwarten sie nun einen Gewinn je Aktie von 0,98 Euro und für 2011 1,23 Euro pro Aktie. Eine Unterstützung für die Aktie werde zudem die Dividendenpolitik bringen, heißt es in der Studie weiter.
"Conviction Buy"
Auch Goldman Sachs ist von den Papieren der Deutschen Post überzeugt. Nach Zahlen haben die Experten die Aktie als "Conviction Buy" mit einem Kursziel von 18,00 Euro bestätigt. Für das EBIT rechnen die Analysten mit 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2009. Die Experten der Citigroup sind nicht so positiv gestimmt wie ihre Kollegen. Analyst Roger Elliot belässt das Papier auf "Hold" mit Kursziel 11,50 Euro.
Trendwende gelungen
Nach Höchstwerten Anfang des Jahres befand sich das Papier der Deutschen Post bis Mitte Februar im steilen Abwärtstrend. Im März gelang nun endgültig der Trendwechsel. Das Papier steuert in einem intakten Aufwärtstrend in Richtung 14,00 Euro. Ein Hindernis könnte dabei zunächst der Widerstandsbereich bei 13,70 Euro darstellen.

Spekulation geht auf
DER AKTIONÄR hatte risikobewussten Anlegern den Deutsche Post MINI-Long (WKN CM2 MC7) von der Commerzbank mit Kaufkurs bei 2,40 Euro als Derivat des Tages empfohlen. Der Schein liegt nach etwas mehr als einer Woche bereits 30 Prozent im Plus. Anleger sollten an dem Schein festhalten und den Stoppkurs auf Einstiegsniveau nachziehen. Aber auch konservative Anleger können weiter bei der "Aktie Gelb" zugreifen.