Thomas Bergmann
Beim Shoppingcenter-Investor Deutsche Euroshop entwickeln sich die Geschäfte nach Plan. In den ersten neun Monaten stieg der Vorsteuergewinn um 26 Prozent, der FFO um rund ein Viertel. Die Prognosen für 2011 werden nach oben korrigiert.
Das Geschäftsmodell der Deutschen Euroshop erweist sich auch in Krisenzeiten als absolut stabil. Die Gesellschaft verdiente in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres vor Steuern und Bewertung 59,1 Millionen Euro. Die für die Branche wichtige Kennzahl FFO (Funds from Operations) verbesserte sich in absoluten Zahlen um 24,5 Prozent auf 57,9 Millionen Euro. Der FFO pro Aktie lag am Stichtag bei 1,12 Euro.
Stabile Dividende, höhere Guidance
Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung hat der Vorstand die Prognosen für das Geschäftsjahr 2011 leicht angehoben. Der Umsatz wird zwischen 188 und 190 (bisher: 184 bis 188) Millionen Euro und das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen 160 und 163 (bisher: 157 bis 161) Millionen Euro erwartet. Der FFO je Aktie soll zwischen 1,49 und 1,54 Euro ausfallen. Ursprünglich hatte der Immobilienkonzern eine Range von 1,48 bis 1,52 Euro in Aussicht gestellt.
Gleichzeitig äußerte sich der Vorstand zuversichtlich, "eine stabile Dividende von 1,10 Euro je Aktie ausschütten zu können." Die Dividendenrendite liegt damit bei attraktiven 4,2 Prozent.

Stabilitätsanker
Wer einen Stabilitätsanker für sein Depot sucht, ist bei Deutsche Euroshop gut aufgehoben. Das aktuelle Niveau um 26 Euro bietet eine gute Einstiegschance.