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Deutsche Börse erwartet schwieriges Jahr 2010

Thorsten Küfner

Die Deutsche Börse rechnet 2010 mit einem schwierigen Jahr. "Die Krise ist längst noch nicht ausgestanden", betonte Konzernchef Reto Francioni. Der Börsenbetreiber will deshalb weiterhin an Kosteneinsparungen arbeiten.

Die Deutsche Börse stellt sich auf ein schwieriges Jahr 2010 ein. Konzernchef Reto Francioni erklärte auf dem Neujahrsempfang des Börsenbetreibers, die Krise sei "längst noch nicht ausgestanden- allen hier und dort positiven Indikationen zum Trotz". Francioni fügte hinzu: " 2010 wird nicht nur herausfordernd. Es wird schwierig." Aufgrund dessen wollen die Frankfurter weiterhin ihr Hauptaugenmerk auf die Kosten richten.

Kritik an CDU

Indes kritisierte Aufsichtsratschef Manfred Gentz die Forderungen der CDU, eine Börsenumsatzsteuer einzuführen. Eine solche Steuer würde das Problem seiner Ansicht nach sogar verschlimmern, statt es zu lösen. Gentz betonte: „Sie bestraft die Umsätze an regulierten Märkten" und sei "ein Geschenk an die unregulierten Finanzplätze dieser Welt."

50-Euro-Marke hält - noch

Der Aktienkurs der Deutschen Börse kämpft indes immer noch mit der wichtigen charttechnischen Marke von 50 Euro. Anleger sollten weiterhin zunächst abwarten, ob diese Unterstützung hält. Nach einem erfolgreichen test können wieder erste spekulative Positionen eingegangenen werden, der Stoppkurs sollte dann bei 48,50 Euro platziert werden. Wird die Unterstützung hingegen durchbrochen, sollten Anleger zunächst außen vor bleiben und eine Bodenbildung abwarten.

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