Deutsche Bank marschiert – Commerzbank stagniert
Die Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank standen auch in der vergangenen Handelswoche im Fokus der Anleger. Während die Aktionäre der Deutschen Bank allen Grund zur Freude hatten, sorgte der Kursverlauf der Commerzbank-Aktie eher weniger für Freudensprünge. Wie geht es nun weiter?
Auch in der abgelaufenen Handelswoche standen die Anteile der Deutschen Bank und der Commerzbank im Blickpunkt. Während die Aktie des deutschen Marktführers wichtige Widerstände im Bereich von 35 und 36 Euro eindrucksvoll hinter sich lassen und deutlich zulegen konnte, hinkte der Kurs der Nummer 2 lediglich hinterher. Mehr zu den charttechnischen Aussichten der beiden DAX-Werte lesen Sie hier.
Billiges Geld eingesammelt
Anfang der Woche wurde bekannt, dass sich die Commerzbank über ihre Immobilientochter Eurohypo am jüngsten EZB-Tender beteiligt und sich damit günstige Kredite in einem erheblichen Volumen gesichert hat. Auch die Deutsche Bank nahm dieses „Sonderangebot" der Zentralbank dankend an. Am Dienstag verpuffte eine Kurszielsenkung durch Independent Research sowie die Meldung, wonach die Beteiligung der Allianz an Deutschlands zweitgrößter Privatbank weiter gesunken ist. Trotz dieser eher negativen Nachrichten ging es mit dem Kurs kräftig nach oben - dank der EU-Kommission.

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US-Stresstest beflügelt
Weiteren Rückenwind erhielten die Aktien von Commerzbank und Deutsche Bank am Mittwoch aus den USA. Dort erfreuten die Ergebnisse des jüngsten Banken-Stresstests die Marktteilnehmer. Während die Aktie der Deutschen Bank diesen Rückenwind nutzte, um wichtige Widerstände aus dem Weg zu räumen, hängt die Commerzbank weiterhin unter der Marke von 2,00 Euro fest.

Stoppkurs nachziehen!
Die günstig bewerteten Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank bleiben für risikobereite Anleger nach wie vor ein Kauf. Der Stopp bei der Commerzbank sollte bei 1,40 Euro belassen werden. Der Stoppkurs bei der Deutschen Bank sollte nun auf 29,50 Euro nachgezogen werden.
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