Deutsche Bank: Aktie weiterhin schwach - Analysten aber optimistisch
Die Deutsche Bank steht nach den durchwachsenen Quartalszahlen vom Donnerstag auch am Freitag im Fokus der Anleger. Vorbörslich gibt das Papier weiter nach. Am Donnerstag hatte der Titel rund drei Prozent verloren. Einige Analysten sehen für die Aktie einiges Potenzial.
Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für die Deutsche Bank nach den Zahlen mit "Kaufen" und einem Kursziel von 43 Euro bestätigt. Die Bilanz der größten deutschen Bank habe den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Philipp Zieschang in seinem Kommentar. Seiner Meinung nach ist die Bilanz insgesamt in Ordnung. Sie dürfte keine substanziellen Änderungen der durchschnittlichen Markterwartungen nach sich ziehen.
"Sensationell"
Auch Dirk Becker von Kepler hat seine Kaufempfehlung für die Aktie nach den Zahlen bestätigt. Das Kursziel sieht der Experte nach wie vor bei 44 Euro. Der Vorsteuergewinn aus dem ersten Quartal habe seine sowie die Marktschätzungen deutlich verfehlt. Dies gehe aber größtenteils auf Vergleichszahlungen und den verlustreichen Verkauf des Generikaherstellers Actavis zurück, heißt es in der Studie. Am meisten positiv überrascht habe Becker der weitere Kapitalaufbau. Das Ergebnis im Investmentbanking sei mit einer Rendite von 26 Prozent fast schon sensationell zu nennen, schreibt Becker.
"Solide Entwicklung"
Für Georg Kanders von der WestLB ist die Deutsche-Bank-Aktie ebenfalls ein Kauf. Sein Kursziel lautet auch 44 Euro. Zwar habe der Vorsteuergewinn wegen einmaliger Belastungen seine Prognose und auch die Markterwartungen verfehlt. Allerdings habe die solide Entwicklung des Investmentbankings positiv überrascht.

Kaufenswert
Auch DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Kaufempfehlung für die sehr günstig bewertete Aktie. Unter anderem macht die positive Entwicklung im wichtigen Investmentbanking Hoffnung. Der Stoppkurs sollte bei 29,50 Euro gesetzt werden.
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