Deutsche Bank: Chef sieht "schwierige Zeiten" - Aktie im Stress
Die Deutsche-Bank-Aktie rutscht am Dienstag ab. Ein Grund: Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen sieht keinen Grund für eine Entwarnung in der Euro- und Schuldenkrise. Zudem gibt es eine Kurszielsenkung.
Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen stimmt die Finanzbranche auf weiterhin schwierige Zeiten ein. "Die Zukunft des Bankensektors kann sich nicht darauf berufen, von dramatischen Wachstumsmöglichkeiten auszugehen, die das Problem, das wir haben, relativ schnell lösen werden", sagte Fitschen am Dienstag zum Auftakt der Handelsblatt-Bankentagung in Frankfurt. "Wir sind gut beraten, wenn wir uns für die kommenden Jahre auf anhaltende Volatilität einstellen."
"Kernproblem lösen"
Bezogen auf die Euro-Schuldenkrise sagte Fitschen: "Ein Kernproblem, was wir haben ist, diese Schicksalsgemeinschaft zwischen Banken und Staaten ein- für allemal zu lösen." Fitschen führt die größte Deutsche Bank seit diesem Juni gemeinsam mit Anshu Jain.
Kursziel gesenkt
Unterdessen hat JPMorgan das Kursziel für die Aktie der Deutschen Bank von 34 auf 31 gesenkt. Die Einstufung lautet nach wie vor auf "Neutral".

Chance für Mutige
DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung für die Deutsche Bank: Das Papier ist für spekulativ orientierte Anleger ein Investment wert. Das mittelfristige Kursziel lautet 32 Euro, das langfristige 40 Euro. Stoppkurs bei 23 Euro setzen.
Mit Material von dpa-AFX
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