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Commerzbank und Deutsche Bank: Spaßbremse Moody's - Aktien unter Druck

Andreas Deutsch

Die Rallye der Bank-Aktien hat am Freitag - vorerst - ein Ende genommen. Am Vormittag zählen die Titel von Deutscher Bank und Commerzbank zu den schwächsten Werten im DAX. Grund ist eine negative Studie von Moody's.

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Im leicht fallenden DAX büßt der Anteilsschein der Deutschen Bank 2,7 Prozent auf 34,78 Euro und war damit schwächster Wert. Die Aktie der Commerzbank folgt mit minus 2,06 Prozent auf 1,568 Euro. Moody's beurteilt insbesondere die Lage der deutschen Banken weiterhin skeptisch. Der Ausblick für das deutsche Bankensystem bleibe negativ, hieß es in einer aktuellen Studie. Die ohnehin schon schwachen Erträge dürften angesichts des harten Wettbewerbs und der niedrigen Zinsen in den nächsten zwölf bis 18 Monaten weiter schrumpfen. Hinzu komme die sich eintrübende Konjunktur.

Risiken sind da

Die Banken konzentrierten sich wieder verstärkt auf ihr Inlandsgeschäft, stellte Moody's fest. Dies reduziere zwar zumeist die Ausfallrisiken, erhöhe aber gleichzeitig den Druck auf die Ertragslage vor dem Hintergrund zusätzlicher Kosten. Hinzu komme, dass auch in Deutschland vergebene Darlehen angesichts der Wirtschaftsabkühlung nicht mehr so sicher seien.

Zudem bemängeln die Experten, dass viele Geldhäuser hierzulande immer noch stark von besonders zyklischen Sektoren wie der Schiffs- und Gewerbeimmobilienfinanzierung abhängig seien. Das mache "viele deutsche Banken anfällig für stark negative Entwicklungen, wie zum Beispiel eine Verschärfung der Staatsschuldenkrise in Europa".

Es bleibt dabei

DER AKTIONÄR sieht in schwachen Tagen wie heute eine gute Einstiegsgelegenheit für spekulativ orientierte Anleger. Diese setzen bei der Deutschen Bank den Stopp bei 29,50 Euro. Bei der Commerzbank-Aktie sollte der Stopp bei 1,35 Euro platziert werden.

Mit Material von dpa-AFX

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