Deutsche Bank: Gewinnmitnahmen - Aktie startet schwach
Nachdem die Aktie der Deutschen Bank am Dienstag noch stark gefragt war, ist das Papier am Mittwochmorgen Schlusslicht im DAX. Händler sprachen in erster Linie von Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Kursrally bei dem Branchenprimus.
Die Deutsche-Bank-Aktie verliert vorbörslich bei Lang & Schwarz zwischenzeitlich 1,6 Prozent und ist damit schwächster Wert im deutschen Leitindex. Angesichts der starken Kursentwicklung der vergangenen Tage kommen die Einbußen aber nicht überraschend. Alleine am Vortag stieg das Papier um 5,09 Prozent, seit Anfang August steht ein Plus von zeitweise mehr als 21 Prozent zu Buche. Auf die Stimmung drücke auch etwas ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, demzufolge sich die Allianz zurückhaltend zu den Wachstumsaussichten der Vermögensverwaltungssparte geäußert hat.
Sektor aufgestuft
Am Dienstag hatte die Hoffnung auf einen großen Wurf der Europäischen Zentralbank die Kurse der Finanztitel angefeuert. Auch eine positive Studie von Cheuvreux hatte Deutscher Bank, Commerzbank und Co. auf die Sprünge geholfen. Die Franzosen haben den europäischen Bankensektor von "Untergewichten" auf "Neutral" aufgestuft.

Gewinnmitnahmen nicht ungewöhnlich
Sollte es zum großen Wurf der EZB kommen und sollten sich die Zeichen mehren, dass sich die Situation in Euro- und Schuldenkrise erheblich entspannt, sind deutlich höhere Kurse bei der Deutschen Bank drin. Allerdings kann es immer wieder zu Gewinnmitnahmen kommen. Spekulativ orientierte Anleger beachten den Stoppkurs bei 22 Euro.
Mit Material von dpa-AFX
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