Deutsche Bank: Aktie springt an
Die Aktie der Deutschen Bank kann ihre Verluste nach den besser als erwartet ausgefallenen Zahlen von Goldman Sachs reduzieren. Kinner Lakhani, Analyst bei der US-Bank Citigroup, hat sich in einer Studie aber wenig optimistisch zum deutschen Marktführer geäußert.
Trotz der vergleichsweise starken deutschen Konjunktur laute sein Votum für hiesige Banken nur "Neutral", schreibt der Analyst Lakhani in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die gemäß den Basel-III-Eigenkapitalregularien berechneten Kernkapitalquoten der Kreditinstitute erschienen im europäischen Vergleich nach wie vor niedrig. Zudem sei das deutsche Privatkundengeschäft unattraktiv. Sein Kursziel lautet nach wie vor 33 Euro.
Goldman Sachs überrascht
Rückenwind erhält die Deutsche Bank am frühen Dienstagnachmittag durch besser als erwartete Zahlen von Goldman Sachs. Die US-Investmentbank hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres mehr verdient als von Analysten erwartet worden war. Auch bei den Einnahmen schnitt das New Yorker Institut besser ab als zuvor prognostiziert wurde.

Potenzial bis 40 Euro
DER AKTIONÄR sieht bei der Deutschen Bank die meisten Risiken im Aktienkurs eingepreist. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist attraktiv. Allerdings sollten nur spekulativ orientierte Anleger einsteigen. Das langfristige Kursziel des AKTIONÄR lautet 40 Euro, der Stoppkurs sollte bei 22 Euro gesetzt werden.
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