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Commerzbank und Deutsche Bank: Studie sorgt für Unruhe

Andreas Deutsch

Sorgen um die fortdauernden Finanzprobleme in der Eurozone belasten die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank am Dienstag. Hinzu kommt ein pessimistischer Analystenkommentar von JPMorgan.

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Analyst Kian Abouhossein schreibt in einer aktuellen Studie, dass er nach wie vor vorsichtig bleibe mit Blick auf die Banken-Branche. Die finanziellen Hilfen für die spanischen Banken am vergangenen Wochenende bedeuten seiner Meinung nach keinen strukturellen Wandel, sondern vor allem einen Risikotransfer weg von den Banken und hin zu den Steuerzahlern. Die Eigenkapitalkosten für die Banken würden hoch bleiben. "Langfristig sehen wir keine strukturelle Lösung", schreibt er.

Zwei Kaufempfehlungen

Die Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank gerieten aufgrund der Studie unter Druck. Dass sich die Deutsche-Bank-Aktie etwas besser hält als das Commerzbank-Papier liegt an einem positiven Kommentar der Bank of America und einer Aufstufung durch Société Générale von "Halten" auf "Kaufen". Auch Bank of America empfiehlt die Deutsche Bank als eine von drei europäischen Bank-Titeln zum Kauf.

Konservative warten ab

Aufgrund der großen Risiken (griechischer Staatsbankrott, Zuspitzung der spanischen Banken-Krise) wird die Volatilität am Aktienmarkt noch eine Weile anhalten. Sobald die Politik wirklich bemerkenswerte Erfolge im Kampf gegen die Krise erzielt, könnte sich das Momentum vor allem bei Finanzwerten schnell spürbar verbessern und die Aktien eine Rallye hinlegen. Dies ist aber noch nicht in Sicht, deswegen eignen sich Commerzbank und Deutsche Bank derzeit nur für Trader, die ihre Positionen mit einem relativ engen Stopp absichern.

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