Deutsche Bank und Commerzbank: Aktien nach Studie unter Druck
Standard & Poor's sorgt mit einer Studie für schlechte Stimmung. Die Ratingagentur hat die Kreditwürdigkeit mehrerer französischen Banken abgestuft. Das belastet den gesamten Banken-Sektor - auch Commerzbank und Deutsche Bank.
Standard & Poor's hat den Ausblick für zehn französische Banken, darunter Societe Generale und Credit Agricole, von "Stabil" auf "Negativ" gesenkt. Die Ratingagentur begründete den Schritt mit einem gestiegenen Risiko aufgrund einer Rezession in der Eurozone und einem überhitzten Immobilienmarkt in Frankreich. Der Stoxx 600 Banks rutscht nach Vorlage der Studie ins Minus und ist am Freitag Schlusslicht in der europäischen Branchenübersicht.
Kaufempfehlung
Die Aktie der Commerzbank verliert am Mittag 1,1 Prozent. Die Deutsche-Bank-Aktie notiert mit 0,4 Prozent im Minus. Eine positive Studie von M.M. Warburg hilft wenig: Andreas Plaisier hat seine Kaufempfehlung für die Deutsche Bank bestätigt. Sein Kursziel für den Titel lautet nach wie vor 39 Euro.

Stoppkurse beachten
Risikobewusste Anleger können bei der Commerzbank weiter einsteigen. Trading-orientierte Anleger platzieren den Stopp bewusst eng bei 1,48 Euro. Für den Rest bleibt der Stopp vorerst bei 1,35 Euro. Deutsche-Bank-Aktionäre setzen den Stopp bei 29,50 Euro.
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