Commerzbank, Deutsche Bank und Co: Analystin warnt
Die Aktie der Commerzbank setzt am Dienstag ihre Talfahrt fort. Am Mittag fällt das Papier um 1,3 Prozent auf 1,35 Euro. Die Aktie der Deutschen Bank hält sich minimal im Plus. Eine Schweizer Expertin fürchtet schwere Zeiten für den Banken-Sektor.
Das deutsche Bankensystem ist am stärksten fremdfinanziert im Westen, erklärte Stephanie Kretz, Strategin bei Lombard Odier, laut der Nachrichtenagentur Bloomberg. Deutschland versuche, seine Banken über die Hintertüre zu refinanzieren, indem Gelder an die Peripheriestaaten verliehen würden. Dies sei eine gefährliche Wette, meint die Analystin. Sie rät deswegen, deutsche Banken zu meiden, da ihnen eine Welle von Verstaatlichung, Rekapitalisierung und umfangreicher Verwässerung bevorstehe.
Viele Optimisten
Unterdessen hat Dirk Hoffmann-Becking, Analyst bei Societe Generale, die Aktie der Deutschen Bank erneut mit "Kaufen" eingestuft und das Kursziel bei 36 Euro belassen. Das bedeutet ein aktuelles Kurspotenzial von 31 Prozent. Aktuell stufen 18 Analysten das Deutsche-Bank-Papier mit "Kaufen" ein, 20 mit "Halten" und sechs mit "Verkaufen".

Chance für Mutige
DER AKTIONÄR sieht viel Negatives im Aktienkurs der Deutschen Bank eingepreist, so dass bei einem Investment die Chancen die Risiken mittlerweile überwiegen. Mutige Anleger nutzen das günstige Niveau zum Kauf und sichern ihre Position mit einem Stopp bei 22 Euro ab.
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