Mindestens vier Bieter sind an den zum Verkauf stehenden Vermögensverwaltungen der Deutschen Bank interessiert, darunter die Investmentbank Macquarie aus Australien. Die Geschäftsbereiche könnten der Deutschen Bank laut Experten bis zu 2,5 Milliarden Euro in die Kasse spülen.
Neben Macquarie haben früheren Angaben zufolge offenbar JPMorgan Chase & Co., State Street und Ameriprise Financial Interesse an den Vermögensverwaltungen. Wie verlautete, müssen die Gebote für die zweite Runde bis kommende Woche eingereicht werden. Eine endgültige Entscheidung soll angeblich bis Mitte März erfolgen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg wollten weder Macquarie noch die Deutsche Bank einen Kommentar zu der Meldung abgeben.
Bis zu 2,5 Milliarden Euro
Die Deutsche Bank hatte im November bekannt gegeben, ihre Sparten in der Vermögensverwaltung auf den Prüfstand zu stellen. Davon ausgenommen sind die DWS-Töchter in Europa und in Asien. Die zum Verkauf stehenden Geschäftsbereiche könnten der Deutschen Bank Expertenschätzungen zufolge 1,5 bis 2,5 Milliarden Euro in die Kasse spülen.
Günstig zu haben
Die Meldung sollte den Aktienkurs der Deutschen Bank am Mittwoch antreiben. Der Titel ist mit einem KBV von 0,6 sehr günstig bewertet und ein Kauf. Der Stoppkurs sollte bei 25 Euro gesetzt werden.
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